Die Technologie und deren Fachbegriffe in der Automobilbranche werden immer komplizierter. In unserem Auto-Glossar erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe. Wir aktualisieren unser Glossar laufend, damit Sie im Fachchinesisch rund um alle Auto-Themen mitreden können und den Überblick behalten. Alphabetisch sortiert bieten wir Ihnen kurze, verständliche Erklärungen der wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um das Thema Auto.
A:
ABS:
ABS steht für Anti-Blockier-System. Unter einem ABS versteht man eine Bremshilfe, die das Blockieren der Räder beim Bremsen verhindert. Das Auto bleibt trotz maximal möglicher Bremswirkung vollkommen lenkfähig. So kann der Fahrer Hindernissen ausweichen. Seit 2004 sind alle Modelle europäischer Fahrzeughersteller serienmäßig mit einem Anti-Blockier-System ausgestattet.
Achse:
Die Achse verbindet zwei Räder mit einer Welle. Bei der heute üblichen Einzelradaufhängung gibt es keine gemeinsame Achse der Räder mehr. Vielmehr besteht sie aus verschiedenen Bauteilen.
AdBlue (SCR):
Der SCR-Katalysator (SCR steht für Selective Catalytic Reduction) in Volkswagen-Modellen wandelt -Tank verwendet. Das intelligente Motormanagement regelt die genaudie Abgaskomponente Stickoxid (NOx) ohne Nebenprodukte zu Stickstoff und Wasser um. Dazu wird eine synthetisch produzierte, wässrige Harnstofflösung wie AdBlue in einem Extrae Dosierung gemäß dem Strom der Abgasmasse. Die SCR gehört zu den BlueMotionTechnologies von VW.
Additive:
Additive sind chemische Zusätze für Kraftstoffe und Öle. Sie sollen Schmutz im Öl in der Schwebe halten, die Viskosität des Öls temperaturabhängig halten und die Druckfestigkeit des Ölfilms erhöhen. Bei Kraftstoffen sollen Additive die Vereisung des Vergasers verhindern. Additive sind in der Fachwelt umstritten.
ADR:
ADR bedeutet Automatische Distanz-Regelung. Zusammen mit einem Autopiloten (Geschwindigkeitsregelanlage) sorgt die ADR dafür, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird.
Airbag:
Die Übersetzung für Airbag ist Luftsack. Der Airbag ist ein Ballon, der durch Gase einer kontrollierten Explosion blitzartig aufgeblasen wird und die Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall auf harte Fahrzeugteile schützt. Es gibt inzwischen Zwei-Stufen-Systeme, die anhand von Sensoren die Unfallschwere abschätzen und den Airbag entsprechend unterschiedlich stark aufblasen. Airbags gibt es auch für Beifahrer sowie als Seiten-Airbag-Systeme, als Knieairbags sowie als Kopf-Airbag-Systeme. Untersuchungen zeigen, dass dank des Airbags – in Verbindung mit Gurt und Gurtstraffer – bei Frontalunfällen die Zahl der schweren bis tödlichen Verletzungen um rund ein Viertel reduziert wird. Optimalen Schutz bietet er aber nur, wenn die Insassen richtig angeschnallt sind, denn die Airbags bilden mit den Gurtstraffern ein abgestimmtes Sicherheitssystem.
Aktive Sicherheit:
Bei Pkw wird zwischen aktiver und passiver Sicherheit unterschieden. Zur aktiven Sicherheit
gehören alle Komponenten, die einen Unfall vorbeugen können und der Sicherheit der
Insassen dienen: ABS, EDS, ESP, gute Reifen, Bremsen, Regensensor, Klimaautomatik u.a.
Allradantrieb/4MOTION:
Die meisten Fahrzeuge haben entweder einen Vorderrad- oder nur einen Hinterradantrieb. Beim Allradantrieb hingegen wird die Leistung des Motors auf alle vier Räder übertragen. Das verbessert die Lenkbarkeit, etwa bei Glätte, da das Fahrzeug nicht so schnell ausbrechen kann oder ins Schleudern gerät. Zudem erleichtert der Allradantrieb das Fahren in schwierigem Gelände. Deshalb haben auch überwiegend Geländewagen und Jeeps einen Allradantrieb.
4MOTION heißt der permanente Allradantrieb von Volkswagen. Er bietet hohe Sicherheit, zuverlässige Zugkraft auf fast allen Untergründen und sehr guten Geradeauslauf, selbst bei stärkerem Seitenwind. Das Volkswagen-System hat den üblichen, zugeschalteten Allradantrieben gegenüber den “permanenten Sicherheitsvorteil”. 4MOTION kann mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre (EDS) kombiniert werden.
ASR (Antriebsschlupfregelung):
Die Antriebsschlupfregelung ist ein Fahrerassistenzsystem zur Traktions-Kontrolle des Autos.
Die ASR sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Wird am
Antriebsrad eine plötzliche Erhöhung der Drehzahl festgestellt (Schlupf), greift das System in
die Motorsteuerung ein, reduziert die Motorleistung und verhindert diesen Effekt. Die ASR
sorgt somit für Traktion und Fahrstabilität während der Beschleunigungsphase. Außerdem
verringert sie den Verschleiß der Reifen.
Audi:
Die Audi AG mit Stammsitz im bayerischen Ingolstadt gehört zum Volkswagen-Konzern, hatte 2009 etwa 58.000 Mitarbeiter und machte im gleichen Jahr einen Umsatz von fast 30 Millionen Euro. Audi produziert Pkw in allen Klassen und ist sehr erfolgreich im Motorsport.
Automatikgetriebe:
Mit einem Automatikgetriebe schaltet das Auto selbst zwischen den Fahrstufen hoch und runter. Die manuelle Kupplung entfällt.
Automatische Distanzregelung (ACC):
Die ACC ist eine Geschwindigkeitsregelanlage, die mit einem Abstandssensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen misst. Der Fahrer stellt den gewünschten Folgeabstand und die Geschwindigkeit am Lenkrad ein. Soll- und Ist-Abstand werden vergleichend in einer Multifunktionsanzeige dargestellt. Ein Sensor überwacht einen Bereich von etwa 200 Metern vor dem eigenen Fahrzeug.
B:
Batteriemanagementsystem:
Ein Batteriemanagementsystem sorgt für den Temperaturausgleich zwischen den Modulen, für die benötigte Zellenspannung, für einen korrekten Lade- und Entlade-Prozess sowie für einen Tiefentladeschutz.
BlueMotionTechnologies:
Volkswagen bezeichnet mit BlueMotion und BlueMotionTechnologies Technologien, die ihre Fahrzeuge hinsichtlich des Kraftstoffverbrauches und des Schadstoffausstoßes optimieren, um sie umweltverträglicher zu machen. BlueMotion heißt das jeweils sparsamste Modell einer Baureihe, welches sich auch optisch von den anderen abhebt. BlueMotion bei VW bedeutet ein intelligentes Zusammenspiel von Motor, Motormanagement, Getriebe, Aerodynamik und Reifen mit dem Ziel, möglichst niedrigen Verbrauch bei höchsten Leistungen zu bieten. Zu den BlueMotionTechnologies gehören angepasstes Motormanagement, abgesenkte Leerlaufdrehzahl, längere Übersetzung oberer Getriebestufen, Schaltempfehlung, optimierte Aerodynamik, rollwiderstandsoptimierte Reifen, tiefer gelegte Karosserie, Rekuperation und ein Start-Stopp-System.
Blue TDI:
BlueTDI bezeichnet ein Konzept von Volkswagen, die leistungsstarke TDI-Dieseltechnologie umweltfreundlicher zu gestalten. TDI steht bei Volkswagen für Dieselfahrzeuge mit Dirketeinspritzung und Turbuaufladung. TDI-Motoren sind sparsam, emissionsarm und haben einen hohen Drehmoment sowie eine ausgezeichnete Leistungsausbeute. Blue TDI-Autos mit NOx-Abgasnachbehandlung stoßen bis zu 90 Prozent weniger Stickoxide aus.
Bluetooth:
Bluetooth ist ein globaler, offener Funkübertragungsstandard, der das freie ISM-Frequenzband
bei 2,4 GHz nutzt. Er sorgt für die drahtlose Verbindung von elektronischen Geräten wie
Computern, Faxgeräten und Mobiltelefonen, was natürlich auch in Autos gut genutzt werden
kann.
BiFuel:
Volkswagen bietet seinen Kunden BiFuel-Fahrzeuge an, die zusätzlich zum bestehenden Benzinantrieb mit einem Autogasantrieb ausgestattet sind. Der Motor kann mit beiden Kraftstoffen gleichwertig arbeiten. Der Fahrer kann den Kraftstoff auswählen. Wenn das Autogas verbraucht ist, wird automatisch auf Benzinbetrieb umgestellt. BiFuel-Fahrzeuge stoßen laut VW-Angaben bis zu 12 % weniger CO2 aus.
Bio-Diesel:
Biodiesel wird meist aus Raps gewonnen. Ein Vorteil ist, dass die Abhängigkeit Öl-exportierender Staaten schwindet, weil der Anbau in vielen Ländern möglich ist. Die Russ-Abgabe bei Biodiesel sinkt, dennoch ist der Anteil schädlicher Partikel ähnlich dem des herkömmlichen Mineralöl-Diesels. Dieselmotoren müssen für Biodiesel geeignet sein, das sind nicht alle.
Bremsassistent:
Ein Bremsassistent erkennt in Notsituationen eine Notbremsung und meldet dies dem Computersystem des Fahrzeugs. Spezielle Sensoren registrieren die Bremskraft und das System berechnet blitzschnell und unauffällig, wie viel zusätzliche Bremskraft benötigt wird. Der Bremszylinder verteilt dies auf die Räder, so dass sanftes, sicheres Bremsen möglich ist.
Brennstoffzelle:
In der Brennstoffzelle entstehen durch die sogenannte kalte Oxidation von Wasserstoff
elektrischer Strom und Wärme. Es resultieren keine komplexen Abgase, sondern nur Wasser,
Kohlendioxid und geringe Anteile anderer Gase. Wegen der niedrigen Reaktionstemperaturen
bilden sich keine Stickoxide. Brennstoffzellen arbeiten sauber und leise und haben einen
hohen Wirkungsgrad.
Bordcomputer:
Der Bordcomputer zeigt in einer Instrumententafel durchgehend den aktuellen – oder auf Wunsch den durchschnittlichen – Kraftstoffverbrauch. Automatisch berechnet er die Reichweite, die mit der aktuellen Tankfüllung noch gefahren werden kann. Weitere Angaben eines modernen Bordcomputers sind die Gesamtfahrzeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Betriebstemperatur:
Um Motorschäden vorzubeugen, sollten kalte Motoren nicht direkt mit hoher Last oder hohen Drehzahlen bewegt werden. Metall und Öl müssen erst warm gefahren sein, ehe der Fahrer schnell fährt.
C:
CO2 – Kohlenstoffdioxid:
CO2 ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Es entsteht bei der Verbrennung des Benzin-Luftgemisches im Motor. Autos, die mit Erdgas betrieben werden, stoßen weniger CO2 aus und sind damit weniger schädlich für die Umwelt und den Treibhauseffekt. CO2 soll mit etwa 50 % an dem durch die Menschen bedingten Treibhauseffekt beteiligt sein. Der Anteil des Straßenverkehrs an den weltweiten CO2-Emissionen liegt bei über zehn Prozent. Auch in der Klimaanlage von Fahrzeugen ist CO2 enthalten, es wird dort als Kältemittel verwendet.
CCS:
Das Check-Control-System (CCS) überwacht die wichtigsten Funktionen des Fahrzeuges und warnt im Multi-Informations-Display. Angezeigt werden zum Beispiel Motorölstand, Kühlwasserverlust, Fehler bei der Beleuchtung, der Motor-Elektronik oder der Automatik.
CNG:
CNG steht für Compressed Natural Gas, also “Komprimiertes Erdgas”. Erdgas als Fahrzeug-Kraftstoff wird stetig beliebter, seitdem es 1995 serienmäßige Erdgas-Modelle gibt. Eine Umrüstung von Benzin-Autos ist relativ teuer (etwa 3000 – 4500 Euro). Inzwischen gibt es in Deutschland etwa 1000 Tankstellen, die Erdgas anbieten. CNG-Fahrzeuge können auch mit Biogas betankt werden.
Crachtest:
Bei Crashtests prüfen die Hersteller ihre Fahrzeuge auf passive Sicherheit. Es gibt verschiedene Test-Abläufe mit Front-, Heck- oder Seitenaufprall und Überschlag. Meist werden sie vor dem „richtigen“ Test am Computer simuliert. Getestet werden u. a. die Steifigkeit der Fahrgastzelle, die Knautschzonen und der Insassenschutz. Die Ergebnisse von Crashtests sind wichtig für den Entwicklungsprozess zur Steigerung der passiven Sicherheit.
Coupé:
Ein Coupé ist ein meist zweitüriges, sportliches Auto mit zwei oder vier Sitzen, bei dem das Dach hinten abgeschrägt ist.
Coming-Home-Funktion / Leaving-Home-Funktion:
Bei manchen Fahrzeugen schalten sich Abblendlicht, Leuchten in den Außenspiegeln, das Schlusslicht der Heckleuchten und/oder die Kennzeichenbeleuchtung nach dem Öffnen des Fahrzeuges per Fernbedienung ein. Dies erleichtert zum Beispiel den Weg von der Haustür zum Auto. Als Coming-Home-Funktion bezeichnen manche Autohersteller eine Funktion, durch die nach dem Verlassen des Autos die Beleuchtungen noch eine gewisse Zeit nachleuchten und sich automatisch abschalten.
cW-Wert:
Luftwiderstandsbeiwert und Maß für die Windschlüpfrigkeit von Körpern. Je kleiner der cW-
Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Auto. Der Gesamt-Luftwiderstand resultiert aus dem
cW-Wert und der Stirnfläche des Autos.
D:
DCC:
DCC ist eine adaptive Fahrwerksregelung, bei der es eine elektrisch verstellbare Dämpfung gibt, die sich automatisch anpasst, genau wie die elektromechanische Servolenkung. Resultat: Der Fahrer kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausrichten. DCC reagiert durchgehend auf verschiedene Fahrsituationen und dank der einfachen Handhabung werden Fahreigenschaften eindringlich verbessert.
Differenzial:
Ein Differenzial ist ein Ausgleichsgetriebe, das unterschiedliche Raddrehzahlen bei angetriebenen Achsen, zum Beispiel in Kurven, ausgleicht. Bei Autos mit Allradantrieb gibt es ein Verteilergetriebe, das den Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Hier sorgt das Zentraldifferenzial für den Drehzahlausgleich.
Direkteinspritzung:
Direkteinspritzung bezieht sich vorwiegend auf Dieselmotoren, inzwischen aber auch auf Benziner. Der Kraftstoff wird ohne Umwege direkt in den Brennraum gespritzt. Durch dieses Verfahren lässt sich die erforderliche Menge genauer dosieren und somit viel Kraftstoff sparen. Der Kraftstoff verbrennt zudem gründlicher, er hinterlässt weniger Ruß und die Abgase sind schadstoffärmer.
Drehmoment:
Kraft mal Hebelarm ergibt den Drehmoment. Maßeinheit ist das Newtonmeter. Je höher das Drehmoment, desto mehr Kraft hat der Motor. Durch gezieltes Schalten und Gas-Geben kann das Drehmoment beeinflusst werden. Der optimale Spritverbrauch liegt in der Regel bei 2000 bis 3000 Umdrehungen pro Minute, alles darunter beziehungsweise darüber verursacht Mehrkosten und ist nicht ideal.
Dreiwegekatalysator:
Der Dreiwegekatalysator ermöglicht die effizienteste, sicherste und zuverlässigste Form der
Abgasreinigung. Er wandelt die drei Schadstoffe Kohlenwasserstoffe (HC) in Wasser,
Kohlenmonoxid (CO) in Kohlendioxid (CO2) und Stickoxide (NOX) in Stickstoff (N2) um.
Der Katalysator besteht aus Trägermaterial mit einer Beschichtung aus Edelmetall (Platin,
Rhodium, Iridium), das die eigentliche Katalysatorfunktion übernimmt. Die für die Wandlung
optimale Zusammensetzung des Benzin-/Luftgemischs regelt die Lambdasonde gemeinsam
mit der Motor-Steuerelektronik.
Drift:
Ein instabiler Fahrzustand, bei dem die Längsrichtung des Autos nicht in einer Linie mit der Fahrtrichtung steht, heißt Drift. Dieses „Querfahren“ wird freiwillig nur im Motorsport angewandt. Die Kraft der Antriebsräder dient als Lenkhilfe. Manchmal wird auch das Ausbrechen der Hinterachse, also ein Übersteuern, als Drift bezeichnet.
DSG:
DSG bezeichnet ein Direktschaltgetriebe von VW. Das DSG kombiniert Vorteile einer Automatik (komfortabel) mit Vorteilen eines Schaltgetriebes (Verbrauch). Die Gänge werden mit einem Tipphebel oder mit Tasten am Lenkrad aktiviert. Das Kupplungspedal entfällt, die Kupplung wird hydraulisch betätigt. Ein Gang ist eingelegt, der zweite ist bereits vorgewählt.
Dynamisches Schaltprogramm:
Das dynamische Schaltprogramm gehört zu den Automatikgetrieben. Es berechnet Daten, um die optimale Gangstufe zu ermitteln. Dazu wählt das Getriebesteuergerät, abhängig von Fahrzeug und Motor sowie der jeweiligen Fahrsituation, den gerade besten Gang. Die Geschwindigkeit wird ebenso berücksichtigt wie eine mögliche Anhängelast oder ob das Auto bergauf- oder ab fährt. Zudem stellt sich das Programm auf den Fahrstil des Fahrers ein.
Dank des dynamischen Schaltprogramms wird durch die passende Gang-Wahl die Motorleistung optimal genutzt und somit der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen verringert.
E:
EcoFuel/Erdgas:
EcoFuel steht bei Volkswagen für Fahrzeuge mit quasi monovalentem Erdgasantrieb, bei denen der Motor auf den Betrieb mit Erdgas optimiert ist. Diese Technik senkt den Verbrauch und mindert den Schadstoffausstoß. Der Kraftstoff bei den EcoFuel-Fahrzeugen von VW heißt CNG, genau Compressed Natural Gas.
EDS:
Die Elektronische Differenzialsperre bremst einseitig durchdrehende Antriebsräder mit Hilfe
der Radbremse ab. Dadurch überträgt das gegenüberliegende Rad über das Differenzial mehr
Kraft für den Antrieb.
Elektroantrieb:
Elektroantrieb bedeutet, dass elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt wird. Zurzeit forscht Volkswagen an dieser Technologie, die effizienter und umweltverträglicher als andere sein soll.
Elektronisches Motormanagement:
Das Elektronische Motormanagement koordiniert alle Parameter mit ständiger Prozessregelung, um einen möglichst ökonomischen Motorbetrieb mit möglichst geringen Emissionen zu gewährleisten. Berücksichtigt werden dazu Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte und Gaspedalstellung. Ein Steuergerät sammelt alle Informationen und sendet entsprechende Signale an die einzelnen Baugruppen. Gesteuert werden somit u. a. der Zeitpunkt der Zündung, die Einspritzung, die Abgasrückführung, die Drosselklappenstellung, die Schaltsaugrohr-Stellung und die Nockenwellenverstellung.
Erdgas:
Erdgas wird seit längerer Zeit verstärkt als Kraftstoff für verwendet. Viele Tankstellen bieten
es inzwischen an. Mit Erdgas betriebene Kraftfahrzeuge sind wegen den steuerlichen
Begünstigungen sehr beliebt und die Zahl der Neuzulassungen steigt kontinuierlich. Erdgas
besteht überwiegend aus Methan und geringen Mengen Ethan, Propan und Butan und ist ein
Gemisch von leicht entzündlichen Kohlenwasserstoffen. Es setzt deutlich weniger Schadstoffe
ab.
Erlkönig:
Der Prototyp einer neuen Modell-Entwicklung von Automobilherstellern wird als Erlkönig bezeichnet. Die Autobauer entwickelt ein neues Modell mit neuester Technologie und im aktuellsten Design. Aber bevor es in Serie gebaut wird, wird es ausgiebig getestet. Der Test-Prototyp heißt Erlkönig. Um sich vor Mitbewerbern zu schützen, wird der Erlkönig meist abgeklebt und verändert.
ESP:
ESP bedeutet Elektronisches Stabilisierungs-Programm. Die Fahrzeug-Elektronik wird dabei durch Sensoren überwacht, die die Werte an ein spezielles Steuergerät liefern. Dieses greift bei Bedarf in das Motormanagement und somit in die Fahrleistung ein und kann einzelne Räder abbremsen. Dadurch wird ein Über- oder Untersteuern gemindert oder ganz verhindert. ESP-Systeme enthalten zudem stets ein Antiblockiersystem (ABS) und eine Antriebsschlupfregelung (ASR).
Europäische CO2-Flottenzielwerte:
Nach den europäischen CO2-Flottenzielwerten soll der durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoß bei Neuwagen in der EU bis 2015 auf 130 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt werden. Die Absenkung erfolgt stufenweise (so sollen bis 2012 zwei Drittel der Neuwagen die Vorgaben erfüllen). Weitere 10 Gramm CO2 pro Kilometer sollen durch technische Verbesserungen und stärkeren Einsatz von Biokraftstoffen eingespart werden.
F:
Fahrerassistenzsysteme:
Fahrassistenzsysteme haben das Ziel, ein unfallfreies Fahren zu erleichtern. Sie ermöglichen es, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und das Unfallrisiko zu minimieren. Sie sind für den Fahrer komfortabel und entlasten ihn. Zu den wichtigsten Fahrerassistenzsystemen gehören die Automatische Distanzregelung (ACC), das Umfeld-Beobachtungssystem (Front Assist), Assistenten zum Spurhalten, Parken, Spurwechseln, Rückwärtsfahren und das Proaktive Insassenschutzsystem.
Fahrsicherheitstraining:
Fahrsicherheitstraining ist freiwillig und wird unter anderem von Automobilclubs wie dem ADAC angeboten. Es werden verschiedene schwierige Straßensituationen vorgehalten, auf denen die Fahrer üben können, um im Verkehr sicherer zu fahren.
Fahrwerk:
Zum Fahrwerk gehören alle Bauteile eines Fahrzeuges, die zum Rollen auf der Fahrbahn sowie zur Führung und Lenkung dienen. Dazu gehören Achsen, Räder, Reifen, Bauteile der Bremsen, Dämpfung, Federung und Lenkung sowie alle Bauteile, die eine Verbindung zwischen der Bodengruppe und der Karosserie herstellen.
Frontantrieb:
Frontantrieb ist bei Fahrzeugen bis zur Mittelklasse das bestimmende Antriebsprinzip. Das Auto wird über die Vorderräder angetrieben, deshalb wird es auch Vorderradantrieb genannt. Beim Frontantrieb wird das Auto quasi gezogen, so dass ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs entsteht. Die Vorderräder übernehmen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte.
FSI:
FSI bedeutet Fuel Stratified Injection, übersetzt Schichtladungsverfahren. Es ist eine Technologie, die Drehmoment und Leistung von Ottomotoren erhöht, diese zugleich sparsamer macht und bessere Abgaswerte ermöglicht. Der Kraftstoff wird bei FSI- Motoren direkt in den Verbrennungsraum gespritzt. Der Motor wird entdrosselt, Wärmeverlust und Kraftstoffverbrauch werden reduziert und das Fahrzeug wird leistungsstärker.
G:
Gelenkwelle:
Die Gelenkwelle überträgt das Drehmoment vom Getriebe zum Rad und ermöglicht auch Radeinlenkungen und Längenverschiebungen. Gelenkwellen werden auch Achswellen genannt.
Getriebeübersetzung:
Das Verhältnis zwischen der Antriebsdrehzahl (Drehzahl der Kurbelwelle) und der Abtriebsdrehzahl (Drehzahl des Achsantriebs) nennt man Getriebeübersetzung. Wegen des Drehmoment- und Leistungsverlaufs des Motors in Abhängigkeit zur Drehzahl braucht man ein Schaltgetriebe, mit dem die Getriebeübersetzung beim Fahren durch Schalten verändern
GPS:
Global Positioning System (GPS) heißt im Deutschen Globales Positionierungs-System und dient zur erdunabhängigen Bestimmung des eigenen Standortes. Satelliten senden kodierte Funksignale aus, die mit Antennen empfangen werden können. GPS-Navigationsgeräte können durch die Messung der Schnittpunkte von vier oder mehr Satellitensignalen die Position auf wenige Meter genau bestimmen.
Glühkerzen:
Glühkerzen dienen dem Starten von Dieselmotoren. Sie werden vor dem Starten des Motors
auf rund 1.000° Celsius vorgeglüht. Sie erhöhen die Temperatur in der Brennkammer so sehr,
dass sich der Kraftstoff selbst entzünden kann. Nach dem Starten des Dieselmotors werden die
Glühkerzen wieder abgeschaltet.
GRA:
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) ist ein elektronisches Instrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit. Die GRA speichert und behält das gewählte Tempo auf Wunsch des Fahrers so lange, bis er sie deaktiviert. Der Fahrer kann jederzeit die Geschwindigkeit um einen bestimmten Wert erhöhen oder vermindern und auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Durch Bremsen, Kuppeln oder eine Betätigung des Aus-Knopfes wird die GRA deaktiviert.
GTI:
GTI steht für Gran Turismo Injektion oder Grand Touring Injection und wird seit den 70er Jahren bei Volkswagen für stark motorisierte Modelle verwendet. GTI ist in den USA und in Deutschland eine eingetragene Marke. Dennoch bringen auch andere Hersteller als VW Autos mit dem Namenszug GTI auf den Markt, in Deutschland aber unter leicht verändertem Namen.
Gurtstraffer:
Gurtstraffer straffen bei einem Unfall die Sicherheitsgurte. So wird verhindert, dass die Insassen bei einem Aufprall zu weit nach vorne geschleudert werden und sich verletzen. Der Gurt wird innerhalb von Sekundenbruchteilen durch eine gespannte Feder oder eine kleine Sprengladung nach hinten gezogen. Ausgelöst wird der Gurtstraffer durch das Airbag-Steuergerät.
H:
Halogenscheinwerfer:
Halogenscheinwerfer nutzen ein Halogen, welches im Glaskolben der Glühbirne sitzt, um Licht zu erzeugen. Das Halogen umgibt den Wolframdraht der Birne, so dass die Lichtausbeute größer wird.
Haldex-Kupplung:
Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung nennt man Haldex-Kupplung. Beim permanenten Allradantrieb 4Motion kann die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse variabel verteilt werden. Die stufenlose Verstellung wird so gesteuert, dass Schlupf, Fahrdynamik und Antriebsmomente berücksichtigt werden. Die Haldex-Kupplung gehört zum Elektronischen Stabilisierungsprogramm (ESP) und erhöht die Fahrsicherheit.
Heckantrieb:
Beim Heckantrieb wird das Auto nur über die Hinterachse beziehungsweise die Hinterräder
angetrieben. Die Vorderräder sind nicht mit Getriebe und Motor verbunden.
HBA:
Hydraulischer Bremsassistent ist ein von Volkswagen entwickeltes System, das den Fahrer bei einer starken Bremsung unterstützt. Wenn der Fahrer sehr schnell und stark das Bremspedal betätigt, erkennt HBA den Wunsch nach einer Vollbremsung und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich so lange, wie der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Der Bremsweg kann mit HBA stark verkürzt werden. Andere Hersteller bieten ähnliche Systeme an.
Hochleistungsbatterie:
Ein effizienter Leistungsspeicher und eine besonders gute Ladedynamik sorgen für hohe
Leistungsfähigkeit. Die Hochleistungsbatterie ist dadurch speziell für Hybrid- und
Brennstoffautos gut geeignet.
H-Schaltung:
Bei H-Schaltungen liegen die Gänge in Form des Buchstaben H nebeneinander. Beim sequenziellen Getriebe sind die Gänge hintereinander angeordnet.
Hubraum:
Der Hubraum eines Fahrzeuges berechnet sich aus dem Rauminhalt eines Zylinders, der vom oberen Teil der Zylinderkopfinnenseite bis zum unteren Umdrehpunkt des Kolbens reicht, mal der Zylinder-Anzahl. Die Hubraumangabe im Kfz-Schein bezieht sich auf den gesamten Motorhubraum. Dieser ist für die maximale Leistungsabgabe bedeutend. Es besteht aber keine lineare Abhängigkeit vom Hubraum zur Leistung, weil noch weitere Komponenten für die Leistung eine Rolle spielen.
Hybridtechnologie:
Hybridtechnologie bezeichnet eine Technik, die die Motoren der Fahrzeuge mit zwei verschiedenen Kraftstoffen (meist Gas und Benzin) nutzbar macht beziehungsweise die mit zwei Energiequellen (Benzin und Elektrizität) betrieben werden können. Hybridantrieb gilt als effizient und umweltverträglich und wird zum Beispiel bei Volkswagen unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies eingesetzt.
I:
Infrarot-reflektierendes Glas:
Bei normalem Glas werden nur die UV-Strahlen reflektiert, die Wärmestrahlung (Infrarot-Licht) dringt aber durch. Wird Glas durch eine spezielle Legierung beschichtet, kann auch Wärmestrahlung reflektiert werden.
Infotainment-System:
Infotainment ist die Kombination von Information und Unterhaltung. Im Fahrzeugbereich bezeichnet es ein System von Komponenten, dass verschiedene Funktionen in den Bereichen Sicherheit und Komfort bündelt, zum Beispiel Navigation, Kommunikation, Multimedia und Fahrerassistenzsysteme.
Innenraumüberwachung:
Die Innenraumüberwachung ist ein zusätzlicher Bestandteil von Diebstahlwarnanlagen in Fahrzeugen. Dabei wird der Innenraum in der Regel per Ultraschall überwacht. Bei entsprechenden Bewegungen gibt es ein Signal an die Diebstahlwarnanlage, die dann reagiert.
Isofix-System:
Isofix ist ein genormtes Befestigungssystem für Kindersitze in Autos. Beim Isofix-System rasten die Befestigungselemente des Kindersitzes direkt in die Halter ein. Zwei Metallzangen schnappen dabei in Metallösen zwischen Rücksitzpolster und Lehne. Die Gefahr einer falschen Montage ist fast ausgeschlossen. Isofix bietet ein hohes Maß an Sicherheit, da die Ösen direkt mit der Karosserie verschweißt sind.
ISO-Anschluss:
Im Auto-Bereich ist ein ISO-Anschluss ein genormter Anschluss für Autoradios. Drei Stecker
übereinander stellen die Kontakte für Strom, Lautsprecher und externe Geräte (zum Beispiel
CD-Wechsler) her.
J:
Jetronic:
Jetronic bezeichnet die Benzineinspritzung von Bosch. 1951 begann Bosch mit der Fertigung von Benzin-Einspritzpumpen für Zweitaktmotoren. 1954 war Serienstart der Einspritzpumpen für Viertaktmotoren. Danach entwickelten sich die Einspritzanlagen stetig und schnell weiter. 1967 stellte Bosch die Serienfertigung einer elektronisch geregelten Benzineinspritzung (D-Jetronic) her.
Jetta:
Der neueste Jetta von Volkswagen ist seit Anfang 2011 auf dem Markt. Er ist ein eleganter Fünfsitzer, ist geräumig, modern ausgestattet und fährt mit sparsamen Motoren. Die
Stufenhecklimousine besticht durch frisches Flair, Sparsamkeit und eine für den Preis
erstaunlich hochwertige Ausstattung. Dank neuer Direkteinspritzer wurde der
Verbrauch um ein Fünftel reduziert.
K:
Katalysator:
Ein Katalysator in Fahrzeugen sorgt dafür, dass gefährliche Substanzen für uns und unsere Umwelt in weniger gefährliche umgewandelt werden. In Verbrennungsmotoren wird das Luft-Benzin-Gemisch grundsätzlich nicht perfekt verbrannt. Es entstehen neben Wasser und Kohlendioxid auch gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid sowie Kohlenwasserstoffe und Stickoxide. Der Katalysator reduziert die Emission dieser Stoffe und wandelt sie in ungiftige Gase um. Daher stammt auch der Name Dreiwege-Katalysator.
Keyles-Go:
Beim Keyless-Go (deutsch: schlüsselloses Fahren) gibt es anstatt eines Fahrzeugschlüssels eine Chipkarte, die Signale mit dem Auto austauscht. Sobald sich der Fahrer dem Auto nähert oder einen Türgriff berührt, öffnet der Wagen. Zum Starten des Autos wird mit Keyless-Go einfach ein Taster oder Starterknopf gedrückt. Das Prinzip des Keyless-Go nutzen inzwischen viele Hersteller unter unterschiedlichen Produktnamen (bei Volkswagen heißt es zum Beispiel Keyless Access).
Klimaanlage:
Die Klimaanlage in Fahrzeugen besteht aus Heizung, Kältesystem und Gebläse und ergänzt das Lüftungssystem. Bevor die Luft in den Fahrzeuginnenraum gelangt, wird sie durch den Verdampfer im Klimagerät geführt, wo sie Wärme an das Kältemittel abgibt. Dann gelangt die getrocknete und gekühlte Luft in den Innenraum.
Klopfsensor:
Ein Klopfsensor misst die Schallschwingungen im Motor und regelt den Zündzeitpunkt in
Richtung früh bis kurz vor die Klopfgrenze. Durch einen frühen Zündzeitpunkt wird die
Verbrennungsenergie besser ausgenutzt, was zu einer höheren Leistungsfähigkeit und einem
besseren Wirkungsgrad des Motors führt.
Knautschzone:
Die Knautschzone wird heutzutage meist Verformungsraum genannt. Sie bezeichnet die
Bereiche eines Fahrzeugs, die sich im Fall einer Kollision verformen und so Energie absorbieren können. In modernen Autos ist sie sehr knapp gehalten.
Kolben:
Der Kolben sitzt im Zylinder oder Zylinderkopf, bewegt sich hin und her und ist ein Maschinenteil, das die treibende Kraft des Verbrennungsmotors direkt aufnimmt. Er ist mit der Kurbelwelle verbunden. Die Kolbenringe dichten den Verbrennungsraum gegen das Kurbelgehäuse ab.
Kombi:
Als Kombi werden Fahrzeuge bezeichnet, die wie Limousinen gebaut sind, bei denen aber das Dach bis auf die Höhe der hinteren Stoßstange reicht und dort eine Hecktür oder Heckklappe hat.
Kraftstoffpumpe:
Die Kraftstoffpumpe befördert den Kraftstoff vom Tank zum Motor. Sie sind elektrisch und im Tank eingebaut. Der Motor schwimmt im Kraftstoff und wird dadurch gekühlt.
Kraftstoffstrategie:
Einige Auto-Konzerne forschen seit einigen Jahren im Bereich alternativer Kraftstoffe mit dem Ziel fossile Energieressourcen durch erneuerbare, regenerative Energien zu ersetzen. Volkswagen hat zusammen mit der Mineralölindustrie bereits zwei zukunftsweisende Kraftstoffe in der praktischen Erprobung (SunFuel und SynFuel). Langfristig wird auch an Wasserstoffantrieben mittels Brennstoffzellen geforscht.
Kupplung:
Die Motorleistung eines Fahrzeugs wird im Getriebe übersetzt. Motor und Getriebe müssen getrennt sein, um beim Fahren zu schalten. Das macht die Kupplung.
L:
Ladeluftkühler:
Ein Ladeluftkühler wird bei Motoren mit Turbolader verwendet. Die angesaugte Luft wird
verdichtet, der Abgasturbolader erwärmt die Luft, wodurch sie sich ausdehnt. Der
Sauerstoffanteil im Volumen sinkt, das verschlechtert die Verbrennung und die Leistung wird
geringer. Durch den Ladeluftkühler verringert sich die Ausdehnung, der Sauerstoffgehalt
steigt, was dazu führt, dass die optimale Verbrennung erreicht wird und der Motor höhere
Leistung erzeugen kann.
Leaving-Home-Funktion (Coming-Home-Funktion):
Bei manchen Fahrzeugen schalten sich Abblendlicht, Leuchten in den Außenspiegeln, das Schlusslicht der Heckleuchten und/oder die Kennzeichenbeleuchtung nach dem Öffnen des Fahrzeuges per Fernbedienung ein. Dies erleichtert zum Beispiel den Weg von der Haustür zum Auto. Als Coming-Home-Funktion bezeichnen manche Autohersteller eine Funktion, durch die nach dem Verlassen des Autos die Beleuchtungen noch eine gewisse Zeit nachleuchten und sich automatisch abschalten.
LED-Technik:
LED steht für Light Emitting Diode und ist ein Halbleiter, der eine erheblich längere Lebensdauer und einen geringeren Stromverbrauch gegenüber sonstigen Glühlampen bietet. LED-Lampen werden bei Volkswagen in den Rückleuchten sowie als Blinker eingesetzt.
Leistung:
Arbeit pro Zeiteinheit ist physikalisch betrachtet die Leistung. Im Autobereich bedeutet dies, pro Zeiteinheit einen möglichst langen Weg zurückzulegen. Die Fahrzeug-Leistung wird in Kilowatt (kw) angegeben. Für die Leistungsbereitschaft eines Motors ist hingegen das Drehmoment entscheidend.
LPG:
BiFuel-Fahrzeuge von Volkswagen sind zusätzlich zum Benzinantrieb mit einem Autogasantrieb (LPG) ausgestattet. Der Motor ermöglicht mit beiden Kraftstoffen eine effizientere Verbrennung und ein gleichwertiges Fahrverhalten. BiFuel-Autos stoßen im Vergleich zu normalen Benzinern weniger CO2 aus.
Luftfederung:
Bei der Luftfederung ersetzen Gummibälge, die mit einem Kompressor aufgepumpt werden, die sonst übliche Stahlfederung. Die Luftfedersysteme werden elektronisch gesteuert: Der Druck in den Luftfederbeinen passt sich den jeweiligen Fahrzeugzuständen (mit oder ohne Ladung) an. Es gibt manuelle oder automatische Niveauregulierungen, je nach Hersteller.
Luftwiderstand:
Der Luftwiderstand (und Rollwiderstand) ist der wichtigste Faktor zur Bestimmung der
Dynamik eines Autos und seiner Wirtschaftlichkeit. Je größer er ist, desto mehr Kraft wird
benötigt, um das Fahrzeug zu beschleunigen und auf einer bestimmten Geschwindigkeit zu
halten. Der Luftwiderstand entsteht durch die Verdrängung der Luft, die das Fahrzeug umgibt
und durch die Reibung der Luft an der Fahrzeugoberfläche. Er wirkt entgegen der Bewegung
und vom Tempo, der Stirnfläche des Autos, dem Luftwiderstandsbeiwert (cw) sowie der
Luftdichte abhängig.
M:
Massagefunktion:
Autofahrer, die es gern sehr bequem und luxuriös haben, können auf klimatisierten Sitzen mit Massagefunktion sitzen. Neben der Sitzheizung bieten Sitze mit Massagefunktion eine Entlastung der Wirbelsäule. Der Sitz wird über eine Taste aktiviert und bewegt zehn Minuten lang die Lendenwirbelstütze mit massierenden Bewegungen.
Mobilitätsgarantie:
Zur Mobilitätsgarantie gehören unter anderem Pannenhilfe, Mietauto, Abschleppservice, eventuelle Übernachtung, Rücktransport. Manche Autohersteller geben sie automatisch, wenn der Kunde regelmäßig zur Inspektion kommt, auch einige freie Werkstätten bieten die Mobilitätsgarantie an.
Motorbremse:
Bei Lkw und Nutzfahrzeugen wird die Motorbremse zur Unterstützung der pneumatischen Bremsanlage eingesetzt. Durch einen Regler wird die Auspuffleitung geschlossen. Dadurch entsteht in den Zylindern ein Gegendruck mit einer Bremswirkung auf den Motor. Zudem wird bei Betätigen der Motorbremse die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.
Motormanagement:
Das elektronische Motormanagement koordiniert alle Parameter, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit möglichst geringen Emissionen zu gewährleisten. Geregelt wird es unter Berücksichtigung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffart und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle Informationen verarbeitet und daraus Steuersignale für die einzelnen Komponenten ermittelt. Gesteuert werden zum Beispiel Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung oder Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom normalen Betrieb werden Informationen gespeichert, die beim nächsten Werkstattbesuch entsprechend bearbeitet werden können.
Motorwäsche:
Die Reinigung des Motorblocks wird als Motorwäsche bezeichnet. Hier sammelt sich besonders im Winter Schmutz, teilweise mit Streusalz vermischt. Dies kann zu Rost an Karosserie- und Motorteilen führen. Die Motorwäsche sollte einmal im Jahr, am besten im Frühjahr – auch aus Umweltschutzgründen – in einer Werkstatt durchgeführt werden.
Multi-Fuel:
Mit Multi-Fuel kann ein Fahrzeug vorzugsweise mit Alkoholkraftstoff, Benzin und beliebigen Mischungen dieser Kraftstoffe betreiben werden. MultiFuel ist auch die Produktmarke für VW-Fahrzeuge, die mit Ethanol betrieben werden können. Sie ist erst in wenigen Ländern verfügbar und gehört zu den effizienten und umweltverträglichen Produkten, die VW unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies bündelt.
Multifunktionslenkrad:
Mit einem Multifunktionslenkrad wird das Auto nicht nur gelenkt, es beinhaltet zudem
weitere Funktionen, insbesondere in Bereichen der elektrischen Anlage. So können Radios,
CD-Wechsler und Bordcomputer einfach von der Lenkradsäule per Knopfdruck bedient
werden. Mittlerweile gibt es auch Nachrüstmodelle.
N:
Nachhaltigkeit:
Nachhaltigkeit bezeichnet Maßnahmen zu Sicherung und zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Nachhaltigkeit ist in vielen Lebensbereichen und Technologien in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, weil das Bewusstsein für die Umwelt stetig zunimmt. Natürlich betrifft nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren auch den Fahrzeugbau. So lassen sich Lärm und Emissionen beispielsweise bereits in der Planung und mit modernen Technologien bekämpfen. So beginnt im Fahrzeugbau der Umweltschutz bereits bei der Planung neuer Fahrzeuge und Fertigungsanlagen und geht hin bis zum Recycling eingesetzter Stoffe. Durch sparsame und intelligente Nutzung kann auch der Fahrer einen wirkungsvollen, nachhaltigen Beitrag leisten.
Navigationssystem:
Navigationssysteme sind elektronische Geräte, die dabei helfen, ein definiertes Ziel zu finden. Es besteht aus folgenden Elementen: GPS-Antenne, Navigationsrechner und Display. Manche Systeme sind in das Autoradio integriert, andere sind selbständig und mobil. Mit der Hilfe des GPS wird der Standort des Fahrzeuges bis auf wenige Meter genau bestimmt. Der Zielort wird dem Fahrer akustisch über eine Ansage und optisch über ein Display angezeigt.
Niveauregulierung:
Eine Luftfederung hält das Auto an beiden Achsen auf konstantem Niveau. Dazu ermitteln Höhensensoren permanent den Abstand zwischen Karosserie und Achsen. Differenzen werden umgehend ausgeglichen und somit die Fahrsicherheit erhöht.
Nockenwelle:
Die Nockenwelle befindet sich meistens im Zylinderkopf, nur selten im Motorblock. Sie dient der Motorsteuerung, indem sie Reihenfolge und Zeitpunkt der Öffnungen und Schließungen der Ein- und Auslass-Ventile steuert.
NOx:
NOx sind Stickstoffoxide. Es handelt sich um ein farb- und geruchloses Gas, das sich
gemeinsam mit Sauerstoff (O2) schnell in NO2 wandelt. NO2 ist ein rotbraunes, übel
riechendes Gas. Stickstoffoxide entstehen bei allen Verbrennungsvorgängen aus dem
Stickstoff der Luft. Sie sind unter anderem auch verantwortlich für die Bildung von
bodennahem Ozon und somit umweltschädigend. Dank des Dreiwegekatalysators werden
Stickoxide, aber auch Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff, zu über 90 % abgebaut.
Nutzfahrzeuge:
Nutzfahrzeuge dienen dem gewerblichen Personentransport (z. B. Busse) oder dem Transport von Gütern (Lkw). Ebenfalls zu den Nutzfahrzeugen zählen nicht motorisierte Formen wie Sattelauflieger oder Anhänger.
O:
Öl-Temperatur:
Die richtige Temperatur des Öls ist für den Motor wichtig, damit er die optimale Betriebstemperatur erreicht und diese konstant halten kann. Die Öltemperaturen sind im Motor unterschiedlich hoch. Öl altert auch wegen der Erwärmung, man sollte es deshalb stets regelmäßig und nach Vorschrift wechseln.
Ölwanne:
Die Ölwanne ist aus Blech und sitzt unterhalb des Motors am Fahrzeugboden. Sie sammelt das Öl, welches nicht benötigt wird und bei kaltem Motor fließt es langsam in die Wanne.
Offroad:
Offroad heißt übersetzt „abseits der Straße“, „Gelände“ und steht im Automobil-Bereich als Zusatz vor anderen Begriffen. So sind beispielsweise Offroad-Fahrzeuge Geländewagen und Offroad-Reifen Geländereifen.
Oktanzahl:
Die Oktanzahl gibt die Klopffestigkeit von Ottokraftstoffen an. Die unkontrollierte Verbrennung mit möglichen Folgeschäden für den Motor wird als Klopfen bezeichnet. Klopfen entsteht, wenn die Oktanzahl für die Brennraumtemperaturen zu niedrig ist. Ein Klopfsensor verhindert diesen Effekt, indem er den Zündzeitpunkt anpasst. Maßeinheit für die Klopffestigkeit und somit für die Oktanzahl ist die Research-Oktanzahl (ROZ). Für die verschiedenen Kraftstoffe gibt es vorgeschriebene Mindest-Oktanzahlen.
Oldtimer/Youngtimer:
Es gibt keine verbindliche, einheitliche Sprachregelung, ab wann ein älteres Fahrzeug noch ein Youngtimer oder bereits ein Oldtimer ist. In Deutschland gelten Autos mit einem Baujahr ab dem 1. Januar 1961 bis zum Erreichen von 30 Jahren als Youngtimer. Autos, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, gelten als Oldtimer.
Ottomotor:
Der deutsche Ingenieur Nikolaus August Otto konstruierte 1876 den weltweit ersten Viertaktmotor, es war ein stationärer Einzylinder-Motor. Bereits 1861 hatte er das Prinzip des Viertaktmotors erfunden. Beim Ottomotor mischen sich Luft und Kraftstoff außerhalb des Zylinders. Eine Zündkerze sorgt für die Verbrennung. Im Gegensatz dazu findet die Mischung beim Benzin-Direkteinspritzer und beim Diesel im Brennraum statt. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch verbrennt beim Diesel durch Selbstzündung.
Oxidationskatalysator:
Bei Dieselfahrzeugen können Drei-Wege-Katalysatoren nicht eingesetzt werden, weil sie mit Luftüberschuss arbeiten. Der Oxidationskatalysator wandelt durch Oxidation und Reduktion die Schadstoffe Kohlenwasserstoff und Kohlenmonoxid in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid und Wasser um.
P:
Pannenset:
Das Pannenset für Reifen beinhaltet verschiedene Werkzeuge, um kleinere Unebenheiten am Reifen (durch Stiche) wieder abzudichten und den Reifen anschließend wieder aufzupumpen.
Panoramaschiebedach:
Das Panoramaschiebedach besteht aus zwei oder mehr Glaselementen. Vorn hat es eine elektrische Hub- und Schiebefunktion. Man kann es kippen, ganz oder in Teilen öffnen. Das hintere Element ist fest, das vordere Element kann über das hintere geschoben werden. Das Dach kann mit einem Rollo vollständig abgedeckt werden.
Passive Sicherheit:
Unter passiver Sicherheit werden alle Maßnahmen und Bauteile an Fahrzeugen zusammengefasst, die die Fahrzeuginsassen, aber auch andere Verkehrsteilnehmer vor Verletzungen schützen beziehungsweise Verletzungsgefahren minimieren. Zu diesen Maßnahmen und Bauteilen gehören die „verformungssteife“ Fahrgastzellen, Sicherheitskarosserie, Verformungszonen, Gurtsysteme sowie Airbags. Zusammen mit den aktiven Sicherheits-Systemen (Fahrerassistenzsysteme wie ESP, Bremsassistent oder Front- und Side-Assist) sollen Fahrzeuginsassen und andere Verkehrsteilnehmer optimal geschützt werden.
Park-Assistent:
Park-Assistenten oder auch Parklenk-Assistenten steuern Autos automatisch in Längs- und Querparklücken. Das System führt selbständig die optimalen Lenk-Bewegungen aus, um auf einer Ideallinie rückwärts einzuparken. Der Fahrer muss nur Gas geben und bremsen und kann den Assistenten jederzeit übersteuern.
Partikelfilter:
Dieselpartikelfilter oder Russpartikelfilter reduzieren die im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel, die gesundheitsgefährdend sind. Es gibt zwei unterschiedliche Funktionstypen: die Wandstromfilter, hier wird das Abgas im Partikelfilter durch eine poröse Wand geführt und die Durchflussfilter, bei denen das Abgas an der inneren Oberfläche des Partikelfilters entlang fließt.
Pleuel/Pleuelstange:
Das Pleuel ist ein Verbindungsglied der Kurbelwelle zum Kolben. Der Pleuelkopf hat eine Bohrung, die es mit dem Kolben verbindet.
Primärenergiebedarf:
Der Primärenergiebedarf umfasst die Summe an Energie, die bei der Herstellung und
Nutzung eines Fahrzeugs sowie für die Aufbereitung des benötigten Treibstoffs
verbraucht wird.
PS:
PS ist die Abkürzung für die veraltete, aber dennoch immer noch benutzte Einheit der
Pferdestärke. Ein PS bezeichnet die Arbeit pro Zeiteinheit (Leistung), die gebraucht
wird, um in einer Sekunde 75 Kilogramm einen Meter anzuheben. Seit 1978 gilt die
Leistungseinheit Kilowatt (kW),
Q:
quattro:
quattro ist die von Audi spezifische Bezeichnung für ein permanentes Allradantriebssystem,
das bei Audi schon über Jahrzehnte eingesetzt wird. Es ist eine eingetragene Marke von Audi.
Quensch-Effekt:
Bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoff in Motoren bleiben unterschiedlich hohe Konzentrationen von nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen im Abgas zurück. Sie stammen aus Bereichen der Brennkammer, die nicht komplett von der Flamme erfasst werden. Beim Ottomotor ist das in der Nähe der Wand, weil die Flamme Wärme an die Wand abgibt und die Brenngeschwindigkeit somit reduziert wird. Auch in der Nähe der Zylinderkopfdichtung erlischt die Flamme. Dies wird Quensch-Effekt genannt. Um ihn zu mindern, müssen Brennkammern möglichst robust und kompakt gebaut sein.
Querneigung:
Wenn ein Auto schräg am Hang liegt, bezeichnet man dies als Querneigung.
Querstromzylinderkopf:
Beim Querstromzylinderkopf liegen sich Ansaug- und Auspuffkrümmer im Gegensatz zu einem normalen Zylinderkopf gegenüber. Dadurch können breitere oder mehrere Rohre für die Krümmer der Ansaug- und Abgasanlage eingesetzt und der Leistungsgrad erhöht werden. Der Querstromzylinderkopf wird vorwiegend in Viertaktmotoren eingesetzt.
R:
Raddrehzahlsensor:
Raddrehzahlsensoren messen die Drehzahl der Räder und senden Signale aus, die für ganz unterschiedliche Funktionen im Fahrzeug wichtig sind. So hängen die Wirkungsweisen von Antiblockiersystemen ebenso von den übermittelten Signalen der Sensoren ab wie die Antriebsschlupfregelung, elektronische Stabilisierungsprogramme oder das Navigationsgerät.
Radstand:
Der Anstand zwischen den Fahrzeugachsen heißt Radstand. Manche Autohersteller bieten Modelle mit unterschiedlichen Radständen an.
Recycling:
Recycling bezeichnet die Rückführung von Rohstoffen in den Materialkreislauf, um sie für neue Produkte wiederverwerten zu können. Recycling dient dem Umweltschutz und der Wirtschaftlichkeit – beides ist auch im Fahrzeugbau immer wichtiger geworden. Hier wird inzwischen bereits bei der Planung und Konstruktion darauf geachtet, möglichst viel vom gesamten Fahrzeug wiederverwerten zu können.
Reifenkontrolldruck:
Die Reifenkontrollanzeige funktioniert über die Raddrehzahlsensoren des
Antiblockiersystems. Bei abnehmendem Reifenfülldruck verringert sich der Abrollradius des
Rades, und es dreht bei gleicher Fahrzeuggeschwindigkeit schneller. Die
Reifenkontrollanzeige unterstützt die Überwachung des Reifenfülldrucks, entbindet den
Fahrer aber nicht von der Verantwortung, den Fülldruck regelmäßig selbst zu kontrollieren.
Durch den richtigen Reifenfülldruck verlängert sich die Lebensdauer der Reifen und es wird
weniger Kraftstoff verbraucht.
Reifenventil:
Es gibt zwei unterschiedliche Reifenventile: Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten und Schraubventile, die zum Abdichten einen Dichtring haben.
Rekuperation:
Rekuperation bedeutet Rückgewinnung von elektrischer Energie beim Bremsen. Sie
hilft, die beim Fahren eingesetzte Energie möglichst optimal zu nutzen. Immer wenn der Fahrer vom Gas geht oder bremst wird die Spannung der Lichtmaschine angehoben und zum Nachladen der Fahrzeug-Batterie genutzt. Das entlastet den Motor und senkt den Verbrauch. Bei Volkswagen ist die Rekuperation Bestandteil einer Reihe von effizienten und umweltverträglichen Technologien, die unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies gebündelt werden.
Rückfahrkamera (Rear Assist):
Der „Rear Assist” ist eine Komponente der Fahrerassistenz-Systeme in modernen Fahrzeugen. Er unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsfahren. Das Kamerabild im Display zeigt den Bereich hinter dem Fahrzeug an. „Rear Assist“ hilft beim Einparken, indem Fahrspuren über das Kamerabild geblendet werden. Diese Spuren zeigen, in welche Richtung das Auto mit der aktuellen Lenkradstellung fahren würde beziehungsweise wann das Lenkrad eingeschlagen werden muss.
Rückhaltesystem:
Rückhaltesysteme sollen das Verletzungsrisiko für die Insassen in der Fahrgastzelle minimieren. In erster Linie zählt dazu der Gurtstraffer, der dafür sorgt, dass bei einer Kollision der Gurt deutlich enger anliegt. Zudem zählen Airbags, die Sicherheitslenksäule sowie richtig eingestellte Sitze und Kopfstützen zu einem effektiven Rückhaltesystem.
S:
Seitenaufprallschutz:
Der Seitenaufprallschutz ist ein elementarer Bestandteil bei modernen Fahrzeugmodellen. Es werden beispielsweise in den Türen Spezial-Stahlprofile oder Rohre eingesetzt und somit die Bereiche des Einstiegsschwellers und der Fahrzeugsäulen verstärkt. Dadurch wird ein tiefes Eindringen eines anderen Fahrzeuges in die Flanken drastisch reduziert und die Insassen somit besser geschützt. Außerdem gibt es Kunststoffpolster, sogenannte Paddings, sowie splitterfreie Türinnenverkleidungen und Seiten- und Kopfairbags als Komponenten des Seitenaufprallschutzes.
Servolenkung:
Die Servolenkung ist inzwischen Standard in Fahrzeugen. Sie reduziert die Lenkradkräfte beim Lenken während des Standes oder beim Rangieren bei geringer Fahrgeschwindigkeit. Die Kräfte, die der Autofahrer zum Lenken aufbringt, werden verstärkt. Ein- und Ausparken wird durch die Servolenkung erleichtert.
Schadstoffnorm:
Die Schadstoffnorm, auch Abgasnorm genannt, schreibt für Kraftfahrzeuge die Einhaltung
festgelegter Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe
(HC) und Partikel (PM) vor. Seit September 2009 gilt europaweit für neue Pkw die Euro-5-
Norm. Für ältere Fahrzeuge bestimmt die Schadstoffnorm die Höhe der Kfz-Steuer. Der
Schadstoffschlüssel bestimmt auch, ob ein Fahrzeug in die seit Januar 2008 in
Ballungsräumen bestehenden Umweltzonen fahren darf oder nicht.
Schaltsaugrohr:
Das Schaltsaugrohr sitzt in jedem Benzinmotor. Es sorgt dafür, dass die entzündbaren Gase entsprechend den unterschiedlichen Drehzahlmomenten reguliert werden. So kann die Luft, die bereits im Brennraum ist, nicht wieder in die Ansaugkammer zurück gelangen.
Skoda:
Skoda Auto ist ein tschechischer Automobilhersteller, der bereits 1895 gegründet wurde und damit zu den ältesten Unternehmen der Branche gehört. Seit 1991 gehört Skoda zur Volkswagen AG. 2009 wurden fast 700.000 Autos ausgeliefert.
Sportlenkrad:
Die modische Form macht das Sportlenkrad so sportlich. Es ist in der Regel kleiner als normale Lenkräder und gehört in jedes getunte Auto.
Spurhalteassistent (Lane Assist):
Der „Lane Assist“ gehört zu den Fahrerassistent-Systemen und hilft, einen Unfall durch unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrbahn zu vermeiden. Er warnt bei einer solchen Gefahr optisch oder mit einem Signal im Lenkrad. Er kann auch weich gegenlenken. Der Assistent erfasst ab einer bestimmten Geschwindigkeit mit einer Kamera im Bereich des Innenspiegels die Fahrbahnmarkierungen Der Fahrer kann „Lane Assist“ immer mit geringem Krafteinsatz überstimmen.
Spurwechselassistent (Side Assist):
Der Side Assist hilft dem Fahrer beim Spurwechsel. Zwei Radarsysteme im Heck erfassen die Bereiche bis etwa 50 Meter hinter dem Auto sowie im sogenannten toten Winkel. Der Assistent zeigt alle Fahrzeuge im kritischen Bereich an, egal, ob man bereits die Spur wechselt. Im Außenspiegel blinkt dann eine LED-Leuchte. Betätigt der Fahrer den Blinker, um die Spur zu wechseln, blinkt der Leuchter heller. Auch der Spurwechselassistent gehört zu den Fahrerassistent-Systemen und erhöht die Sicherheit im Fahrzeug.
Start-Stopp-System:
Das Start-Stopp-System ist ein automatisch arbeitendes System zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen. Es wird bei Modellen verschiedener Hersteller serienmäßig eingesetzt. Das System schaltet den Motor bei Stillstand automatisch ab. Der Motor läuft also nur, wenn er wirklich gebraucht wird. Der Fahrer fährt an eine rote Ampel und wartet bis zum Stillstand. Anschließend schaltet er in den Leerlauf und nimmt den Fuß von der Kupplung. So wird der Motor umgehend abgestellt. Sobald die Ampel wieder gelb wird, tritt der Fahrer die Kupplung und der Motor startet. Das Start-Stopp-System gehört zu den Technologien, die Volkswagen unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies bündelt.
SunFuel®:
SunFuel® ist ein reiner, synthetisch hergestellter Kraftstoff in Dieselqualität. Er entsteht aus Biomasse (biogener Abfall wie Wald- und Industrieholz ebenso sein wie Biomüll, tierische Abfallprodukte oder auch speziell angebaute Gewächse). Diese Biomasse steht in keiner Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung. Die Kraftstoffe werden vom Anteilseigner Volkswagen unter den Namen SunFuel® vertrieben. Anteilseigner DaimlerChrysler verwendet die Bezeichnung Biotrol.
SunGas®:
SunGas® wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und gleicht Erdgas in hoher Qualität. Der sehr effiziente Treibstoff ist umwelt- und verbraucherfreundlich. Er ist fast CO2-neutral und verbrennt sehr sauber. SunGas® kann an Biogastankstellen getankt oder über die Einspeisung ins Erdgasnetz allen Erdgasfahrzeugen verfügbar gemacht werden.
Suzuki:
Suzuki ist ein japanischer Hersteller von Autos, Motorrädern und Außenbordmotoren. Nach Honda ist er der größte Motorrad-Exporteur weltweit. Volkswagen hat einen Anteil an Suzuki erworben, im Gegenzug kaufte Suzuki Aktien der VW AG.
SynFuel:
SynFuel ist ein synthetischer Dieselkraftstoff aus Erdgas und wurde bereits in einem gemeinsamen Versuch von Shell und Volkswagen erfolgreich getestet. SynFuel ist schwefel- und aromatenfrei und kann deshalb in Zukunft für für niedrige Schadstoffemissionen stehen. Die Versuche ergaben eine Reduzierung des Schadstoffgehalts im Abgas um bis zu 50 Prozent gegenüber „normalem“ Dieselkraftstoff. SynFuel kann in Dieselmotoren eingesetzt werden oder mit herkömmlichem Diesel gemischt werden.
T:
Tagfahrlicht:
Das Tagfahrlicht reduziert bei normalem Tageslicht das Unfallrisiko. Es gibt das Dauerfahrlicht, das ein tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht ist und das Tagfahrlicht, eine separate Leuchte im Scheinwerfer.
Tempomat:
Der Tempomat ist eine Geschwindigkeits-Regelanlage. Der Fahrer kann die gewünschte Geschwindigkeit eingeben. Diese Geschwindigkeit behält das Fahrzeug dann bei, der Prozess kann jederzeit kurzfristig durch Bremsen unterbrochen werden.
TDI:
TDI steht für Turbodiesel-Direkteinspritzer. Moderne Diesel-Fahrzeuge nach TDI-Bauart verzichten auf die früher übliche Vorkammer und spritzen Diesel zur Verbrennung direkt in die Zylinder ein. Kennzeichen von TDI-Motoren sind Sparsamkeit, niedrige Emissionen, hohe Durchzugskraft und sehr gute Leistungsausbeute. TDI ist in vielen Ländern ein eingetragenes Markenzeichen der Volkswagen AG.
Telematik:
Die Telematik ist ein Verkehrsleitsystem, das Telekommunikation, Informationstechnik und
GPS-Satelliten-Ortung verbindet. Über in der Fahrbahn oder unter Brücken angebrachte
Sensoren werden Verkehrsinformationen gesammelt und von einer Telematik-Zentrale ins
Auto gesendet. Das Navigationssystem berücksichtigt diese Information und kann – wenn
nötig – eine Ausweichroute berechnen.
Tiptronic:
Tiptronic ist eine Gangschaltung, die den Wechsel in einen anderen Gang ohne Betätigung des
Kupplungspedals durch leichtes Vor- und Zurücktippen des Schalthebels ermöglicht.
TSI:
TSI steht für Twincharged oder Turbocharged Stratified Injection und ist eine Markenbezeichnung für eine Motorentechnik von Volkswagen. TSI bezeichnet direkteinspritzende, aufgeladene Ottomotoren. Die innovativen TSI-Motoren verbinden positive Eigenschaften von direkteinspritzenden Diesel- und Ottomotoren und maximales Fahrerlebnis. Die TSI-Motoren zeichnen niedrigen Verbrauch, hohes Durchzugsvermögen und ein hohes Drehmoment auch bei niedrigen Drehzahlen aus.
TSI EcoFuel:
TSI EcoFuel bezeichnet bei Volkswagen die Kombination eines serienmäßigen Erdgasantriebs mit der innovativen Twincharger-Technologie (TSI). Die TSI-EcoFuel-Motoren können mit mit Erdgas oder mit Benzin fahren. Um das gesamte Potential von Erdgas als Kraftstoff auszunutzen, werden die Motoren für den Erdgasbetrieb optimal angepasst.
TÜV:
Der Technische Überwachungsverein ist eine selbstverwaltete Organisation der deutschen Wirtschaft, die im Auftrag des Gesetzgebers technische Prüfungen durchführt, unter anderem die regelmäßigen Pflichtuntersuchungen an Kraftfahrzeugen.
Turbolader:
Der Abgasturbolader, kurz Turbo, ist ein Aggregat zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren. Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase. So lassen sich durch Abgasturbolader im Vergleich zu Saugmotoren (bei gleichem Hubraum) Leistung, Drehmoment und Wirkungsgrad steigern. Zudem lässt sich Energie sparen und Emission vermindern.
U:
Umfeldbeobachtungs-System (Front Assist):
Der Front Assist erkennt mit seinem Radarsensor kritische Abstandssituationen und verkürzt den Anhalteweg. Der Fahrer wird in solchen Fällen optisch, akustisch sowie durch einen Bremsruck gewarnt. Der Front Assist gehört zur automatischen Distanzregelung ACC, wirkt aber auch unabhängig und ohne Abstands- oder Geschwindigkeitsregelung.
Unwucht:
Eine Unwucht im Rad, die beispielsweise durch Schwankungen im Material des Reifens
entstehen werden kann, wird durch Gegengewichte an der Felge beseitigt. Dies nennt man
Auswuchten. Es gibt zwei Arten von Unwucht: die statische und die dynamische Unwucht.
Umweltschutz:
Umweltschutz ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden – in allen Lebensbereichen, so natürlich auch in der Automobilbranche und speziell beim Fahrzeugbau. Jeder Autokäufer und Autofahrer kann seinen Beitrag leisten: bei der Wahl eines möglichst wenig umweltschädigendem Fahrzeug und beim spritsparenden Fahren selbst. Biodiesel, Pflanzenöl, Erdgas, Flüssiggas – neben Benzin und Diesel stehen heutzutage neue Kraftstoffe zur Wahl und versprechen umweltfreundliches Autofahren. Zudem sind die neuesten Motorengenerationen teilweise recht sparsam. Umweltschutz rund um das Automobil umfasst alle Maßnahmen zu Sicherung und zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Vorsorgender Umweltschutz im Fahrzeugbau verhindert das Entstehen negativer Einflüsse wie Lärm und Emissionen dank vorausschauender Planung und/oder neuer Technologien. Nachsorgender Umweltschutz vermeidet die zu starke negative Wirkung existierender Potenziale (z. B. Abwasserbehandlung, Katalysator, Schalldämmung). Im Automobilbau beginnt Umweltschutz bei der Planung und dem Bau von Fahrzeugen und Fertigungsanlagen und geht bis zur Verwertung und Recycling der eingesetzten Stoffe.
Untersetzungsstufe:
Eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei Getrieben wird Offroad-Modus genannt. Bei starken Steigungen oder in unwegsamem Gelände erleichtert sie das Fahren.
Untersteuern/Übersteuern:
Untersteuern frontgetriebenen Autos passiert schnell, wenn man sich in Grenzbereichen bewegt: In (zu) schnell angefahrenen Kurven schiebt der Wagen über die eingeschlagenen Vorderräder geradeaus zum Kurvenrand. Das Gegenteil davon ist das Übersteuern. Hierbei bricht das Auto mit dem Heck aus und dreht sich im extremen Fall. Untersteuern heißt also zu wenig Kurvenradius, Übersteuern zu viel Kurvenradius.
V:
VDA-Norm:
Mit der VDA-Norm wird das Kofferraum-Volumen nach einem Abkommen der deutschen
Automobilindustrie mit genormten Schaumstoffquadern ermittelt.
Ventile:
Die Ventile dienen dem Füllen des Brennraums mit dem Kraftstoff-Luft-Gemisch und dem Ausstoßen des verbrannten Gemischs. Sie werden von der Nockenwelle gesteuert.
Vergaser:
Der Vergaser arbeitet eigentlich wie ein Zerstäuber. Der Motor saugt im Benzinmotor Luft an, im Vergaser saugt dieser Luftstrom Kraftstoff an, der zerstäubt und mit Luft gemischt wird.
Verteilergetriebe:
Ein Verteilergetriebe verteilt das vom Motor beziehungsweise Getriebe erhaltene Drehmoment an die Achsen und somit an die Räder. Verteilergetriebe werden beispielsweise bei Allradfahrzeugen oder mehrachsigen Fahrzeugen eingesetzt.
Viertaktmotor:
Das Prinzip des Viertaktmotors wurde 1862 von dem Franzosen Beau de Rochas entdeckt und beschrieben. Der deutsche Ingenieur Nikolaus August Otto konstruierte dann 1876 den weltweit ersten Viertaktmotor. Er läuft grundsätzlich nach folgendem Prinzip: Zunächst wird das Benzin-Luft-Gemisch in den Verbrennungsraum angesaugt (Ansaugtakt). Dann erwärmt die Verdichtung das Gemisch und bereitet es für die Verbrennung vor (Verdichtungstakt). Das Gemisch wird nun durch Funken entzündet. Die Verbrennung erzeugt Energie (Druck durch Ausdehnung. Dies ist der Arbeitstakt. Zuletzt wird das verbrannte Gas aus dem Zylinder geschoben (Auspufftakt).
Volkswagen-Sound:
Das Soundsystem „Volkswagen Sound“ hat einen 8-Kanal-Verstärker mit bis zu 300 Watt Leistung und acht oder zehn Lautsprechern. Dank kraftvoller Bässe an zwei bis vier Ohm-Endstufen und Klangfiltern in jedem Audio-Kanal bietet es für Fahrzeuge ungewohnte Klangerlebnisse. Dazu tragen auch die kräftigen Tiefton-Lautsprecher sowie modernste Hochtöner bei.
VW:
Die Volkswagen AG mit Sitz in Wolfsburg ist die Muttergesellschaft des Volkswagen-Konzerns. Zum Konzern gehören die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania. Er ist der größte Automobilhersteller Europas und weltweit die Nummer drei hinter der Toyota Gruppe und General Motors.
VW Nutzfahrzeuge:
Die Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge trägt innerhalb der Volkswagen AG als eigene Marke die Verantwortung für die Produktion von Nutzfahrzeugen. Die Modellpalette umfasst vor allem Kleintransporter.
W:
Wankelmotor:
Der Wankelmotor ist ein Hubkolbenmotor und arbeitet nur im Viertakt-Betrieb. Vorteilhaft sind der Massenausgleich, die kompakte Bauweise und das gute Drehmoment. Zudem sind keine Ventile nötig. Dafür ist der Brennraum geometrisch ungünstiger, es gibt einen negativen Quenscheffekt und höhere HC-Emissionen.
Wirkungsgrad:
Der Wirkungsgrad spiegelt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Bewegungsenergie und
der zugeführter Leistung, also dem Kraftstoff wider. Bei Benzinmotoren beträgt er 25 – 30%
(Direkteinspritzer bis 35%), bei Dieselmotoren 35 – 40% (Direkteinspritzer bis 45%).
W-Motor:
VW hat zwei V-Reihen-Bänke zu einem Motor zusammengesetzt und so den W-Motor konstruiert. Ihn zeichnet eine kompakte Bauweise aus, die Material und Gewicht spart. Zudem ist eine hohe Zylinderzahl möglich.
Wärmeschutzverglasung:
Eine Dämmverglasung sorgt in Fahrzeugen für ein angenehmeres Innenraumklima. Sie ist wärmedämmend und infrarotreflektierend. Bei hoher Sonneneinstrahlung reduziert sie das Aufheizen des Innenraumes. Positiver Nebeneffekt: Wird eine Klimaanlage eingesetzt, reduziert sich der Kraftstoffverbrauch, weil weniger Energie für die Kühlung gebraucht wird.
Wegfahrsperre:
Die Wegfahrsperre ist ein Bestandteil des Diebstahlschutzes von Fahrzeugen. Das elektronische Steuergerät blockiert Zünd- und Kraftstoffsystem. Nur wenn der Zündschlüssel mit einem individuell codierten Chip (Transponder) benutzt wird, kann man den Motor starten. Eine 100-prozentige Diebstahlsicherung kann allerdings System garantieren.
X:
XDS:
XDS ist eine elektronische Differenzialsperre, die die bekannten EDS-Funktionen erweitert. XDS reagiert nicht auf den Antriebsschlupf, sondern auf die Entlastung des kurveninneren Vorderrads bei schnellen Kurvenfahrten. Es gibt entsprechenden Druck auf das Rad, um ein Durchdrehen zu verhindern
Xenon-Licht:
Xenon-Scheinwerfer haben Vorteile gegenüber den herkömmlichen Halogen-Produkten. Lichtquelle ist eine Gasentladungslampe. Das Lichtspektrum ist auch bei Nachtfahrten tageslichtähnlich und somit sicherer, die Reichweite ist größer und die Seitenausleuchtung verbessert. Der Energieverbrauch ist niedriger und die Haltbarkeit wesentlich höher. Dafür ist Xenon-Licht in der Anschaffung teurer.
Y:
Youngtimer/Oldtimer:
Es gibt keine verbindliche, einheitliche Sprachregelung, ab wann ein älteres Fahrzeug noch ein Youngtimer oder bereits ein Oldtimer ist. In Deutschland gelten Autos mit einem Baujahr ab dem 1. Januar 1961 bis zum Erreichen von 30 Jahren als Youngtimer. Autos, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, gelten als Oldtimer.
Z:
Zahnriemen:
Die Zahnriemen treiben die oben liegenden Nockenwellen an.
Zentralverriegelung:
Die Zentralverriegelung gehört seit mehreren Jahren zur Standardausstattung von Neuwagen. Sie öffnet und schließt Türen, Gepäckraum und Tankkappe. Häufig gibt es einen Zusatz-Ausgang für Fensterheber und Standheizung. Mit einer Funkfernbedienung lässt sich das Fahrzeug aus einer Entfernung von rund 20 Metern öffnen und schließen.
Zündkerze:
Die Zündkerze befindet sich im Zylinderkopf des Motors. Sie erzeugt einen Funken zum Zünden des Kraftstoff-Luftgemisches.
Zündspule:
Die Zündspule sorgt für den Funken, der zum Zünden des Benzin-Luft-Gemisch gebraucht
wird. Sie erzeugt eine Zündspannung von 25.000 bis 30.000 Volt. Die Zündkabel leiten die
Hochspannung von der Spule an die Zündkerze weiter. Diese zündet das Benzin-Luft-
Gemisch.
Zweimassen-Schwungrad:
Das sogenannte Zweimassen-Schwungrad soll Geräuschprobleme und Getrieberasseln im Leerlauf sowie bei Schub und Beschleunigung vermeiden und bei Beschleunigung das Brummen unterdrücken. Im Gegensatz zum einfachen Schwungrad hat es zwei davon.
Zylinderkopf:
Der Zylinderkopf sitzt auf dem Motorblock. Er besteht aus Ansaug- und Auslasskanälen, Ventilen, Hydrostößel oder Kipphebel sowie je nach Bauweise ein oder zwei Nockenwellen. Zwischen Zylinderkopf und Motorblock sitzt die Zylinderkopfdichtung.
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