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Lexikon

Die Technologie und deren Fachbegriffe in der Automobilbranche werden immer komplizierter. In unserem Auto-Glossar erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe. Wir aktualisieren unser Glossar laufend, damit Sie im Fachchinesisch rund um alle Auto-Themen mitreden können und den Überblick behalten. Alphabetisch sortiert bieten wir Ihnen kurze, verständliche Erklärungen der wichtigsten Begriffe und Abkürzungen rund um das Thema Auto.


A:

ABS:
ABS steht für Anti-Blockier-System. Unter einem ABS versteht man eine Bremshilfe, die das Blockieren der Räder beim Bremsen verhindert. Das Auto bleibt trotz maximal möglicher Bremswirkung vollkommen lenkfähig. So kann der Fahrer Hindernissen ausweichen. Seit 2004 sind alle Modelle europäischer Fahrzeughersteller serienmäßig mit einem Anti-Blockier-System ausgestattet.

ADR:
ADR bedeutet Automatische Distanz-Regelung. Zusammen mit einem Autopiloten (Geschwindigkeitsregelanlage) sorgt die ADR dafür, dass der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten wird.

Allradantrieb/4MOTION:
Die meisten Fahrzeuge haben entweder einen Vorderrad- oder nur einen Hinterradantrieb. Beim Allradantrieb hingegen wird die Leistung des Motors auf alle vier Räder übertragen. Das verbessert die Lenkbarkeit, etwa bei Glätte, da das Fahrzeug nicht so schnell ausbrechen kann oder ins Schleudern gerät. Zudem erleichtert der Allradantrieb das Fahren in schwierigem Gelände. Deshalb haben auch überwiegend Geländewagen und Jeeps einen Allradantrieb.
4MOTION heißt der permanente Allradantrieb von Volkswagen. Er bietet hohe Sicherheit, zuverlässige Zugkraft auf fast allen Untergründen und sehr guten Geradeauslauf, selbst bei stärkerem Seitenwind. Das Volkswagen-System hat den üblichen, zugeschalteten Allradantrieben gegenüber den “permanenten Sicherheitsvorteil”. 4MOTION kann mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre (EDS) kombiniert werden.

Audi:
Die Audi AG mit Stammsitz im bayerischen Ingolstadt gehört zum Volkswagen-Konzern, hatte 2009 etwa 58.000 Mitarbeiter und machte im gleichen Jahr einen Umsatz von fast 30 Millionen Euro. Audi produziert Pkw in allen Klassen und ist sehr erfolgreich im Motorsport.

B:

BlueMotionTechnologies:
Volkswagen bezeichnet mit BlueMotion und BlueMotionTechnologies Technologien, die ihre Fahrzeuge hinsichtlich des Kraftstoffverbrauches und des Schadstoffausstoßes optimieren, um sie umweltverträglicher zu machen. BlueMotion heißt das jeweils sparsamste Modell einer Baureihe, welches sich auch optisch von den anderen abhebt. BlueMotion bei VW bedeutet ein intelligentes Zusammenspiel von Motor, Motormanagement, Getriebe, Aerodynamik und Reifen mit dem Ziel, möglichst niedrigen Verbrauch bei höchsten Leistungen zu bieten. Zu den BlueMotionTechnologies gehören angepasstes Motormanagement, abgesenkte Leerlaufdrehzahl, längere Übersetzung oberer Getriebestufen, Schaltempfehlung, optimierte Aerodynamik, rollwiderstandsoptimierte Reifen, tiefer gelegte Karosserie, Rekuperation und ein Start-Stopp-System.

Blue TDI:
BlueTDI bezeichnet ein Konzept von Volkswagen, die leistungsstarke TDI-Dieseltechnologie umweltfreundlicher zu gestalten. TDI steht bei Volkswagen für Dieselfahrzeuge mit Dirketeinspritzung und Turbuaufladung. TDI-Motoren sind sparsam, emissionsarm und haben einen hohen Drehmoment sowie eine ausgezeichnete Leistungsausbeute. Blue TDI-Autos mit NOx-Abgasnachbehandlung stoßen bis zu 90 Prozent weniger Stickoxide aus.

BiFuel:
Volkswagen bietet seinen Kunden BiFuel-Fahrzeuge an, die zusätzlich zum bestehenden Benzinantrieb mit einem Autogasantrieb ausgestattet sind. Der Motor kann mit beiden Kraftstoffen gleichwertig arbeiten. Der Fahrer kann den Kraftstoff auswählen. Wenn das Autogas verbraucht ist, wird automatisch auf Benzinbetrieb umgestellt. BiFuel-Fahrzeuge stoßen laut VW-Angaben bis zu 12 % weniger CO2 aus.

Bio-Diesel:
Biodiesel wird meist aus Raps gewonnen. Ein Vorteil ist, dass die Abhängigkeit Öl-exportierender Staaten schwindet, weil der Anbau in vielen Ländern möglich ist. Die Russ-Abgabe bei Biodiesel sinkt, dennoch ist der Anteil schädlicher Partikel ähnlich dem des herkömmlichen Mineralöl-Diesels. Dieselmotoren müssen für Biodiesel geeignet sein, das sind nicht alle.

C:

CCS:
Das Check-Control-System (CCS) überwacht die wichtigsten Funktionen des Fahrzeuges und warnt im Multi-Informations-Display. Angezeigt werden zum Beispiel Motorölstand, Kühlwasserverlust, Fehler bei der Beleuchtung, der Motor-Elektronik oder der Automatik.

CNG:
CNG steht für Compressed Natural Gas, also “Komprimiertes Erdgas”. Erdgas als Fahrzeug-Kraftstoff wird stetig beliebter, seitdem es 1995 serienmäßige Erdgas-Modelle gibt. Eine Umrüstung von Benzin-Autos ist relativ teuer (etwa 3000 – 4500 Euro). Inzwischen gibt es in Deutschland etwa 1000 Tankstellen, die Erdgas anbieten. CNG-Fahrzeuge können auch mit Biogas betankt werden.

D:

DCC:
DCC ist eine adaptive Fahrwerksregelung, bei der es eine elektrisch verstellbare Dämpfung gibt, die sich automatisch anpasst, genau wie die elektromechanische Servolenkung. Resultat: Der Fahrer kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausrichten. DCC reagiert durchgehend auf verschiedene Fahrsituationen und dank der einfachen Handhabung werden Fahreigenschaften eindringlich verbessert.

Direkteinspritzung:
Direkteinspritzung bezieht sich vorwiegend auf Dieselmotoren, inzwischen aber auch auf Benziner. Der Kraftstoff wird ohne Umwege direkt in den Brennraum gespritzt. Durch dieses Verfahren lässt sich die erforderliche Menge genauer dosieren und somit viel Kraftstoff sparen. Der Kraftstoff verbrennt zudem gründlicher, er hinterlässt weniger Ruß und die Abgase sind schadstoffärmer.

Drehmoment:
Kraft mal Hebelarm ergibt den Drehmoment. Maßeinheit ist das Newtonmeter. Je höher das Drehmoment, desto mehr Kraft hat der Motor. Durch gezieltes Schalten und Gas-Geben kann das Drehmoment beeinflusst werden. Der optimale Spritverbrauch liegt in der Regel bei 2000 bis 3000 Umdrehungen pro Minute, alles darunter beziehungsweise darüber verursacht Mehrkosten und ist nicht ideal.

DSG:
DSG bezeichnet ein Direktschaltgetriebe von VW. Das DSG kombiniert Vorteile einer Automatik (komfortabel) mit Vorteilen eines Schaltgetriebes (Verbrauch). Die Gänge werden mit einem Tipphebel oder mit Tasten am Lenkrad aktiviert. Das Kupplungspedal entfällt, die Kupplung wird hydraulisch betätigt. Ein Gang ist eingelegt, der zweite ist bereits vorgewählt.

E:

EcoFuel/Erdgas:
EcoFuel steht bei Volkswagen für Fahrzeuge mit quasi monovalentem Erdgasantrieb, bei denen der Motor auf den Betrieb mit Erdgas optimiert ist. Diese Technik senkt den Verbrauch und mindert den Schadstoffausstoß. Der Kraftstoff bei den EcoFuel-Fahrzeugen von VW heißt CNG, genau Compressed Natural Gas.

Elektroantrieb:
Elektroantrieb bedeutet, dass elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt wird. Zurzeit forscht Volkswagen an dieser Technologie, die effizienter und umweltverträglicher als andere sein soll.

ESP:
ESP bedeutet Elektronisches Stabilisierungs-Programm. Die Fahrzeug-Elektronik wird dabei durch Sensoren überwacht, die die Werte an ein spezielles Steuergerät liefern. Dieses greift bei Bedarf in das Motormanagement und somit in die Fahrleistung ein und kann einzelne Räder abbremsen. Dadurch wird ein Über- oder Untersteuern gemindert oder ganz verhindert. ESP-Systeme enthalten zudem stets ein Antiblockiersystem (ABS) und eine Antriebsschlupfregelung (ASR).

F:

Fahrerassistenzsysteme:
Fahrerassistenzsysteme sollen helfen, kritische Situationen bereits im Vorfeld zu erkennen, um somit das Risiko von Unfällen zu minimieren. Sie bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn. Zu den Fahrerassistenzsystemen gehören die automatische Distanzregelung (ACC), der Parklenkassistent, die Rückfahrkamera, der Spurhalteassistent, der Spurwechselassistent und das Umfeld-Beobachtungssystem.

Frontantrieb:
Frontantrieb ist bei Fahrzeugen bis zur Mittelklasse das bestimmende Antriebsprinzip. Das Auto wird über die Vorderräder angetrieben, deshalb wird es auch Vorderradantrieb genannt. Beim Frontantrieb wird das Auto quasi gezogen, so dass ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs entsteht. Die Vorderräder übernehmen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte.

FSI:
FSI bedeutet Fuel Stratified Injection, übersetzt Schichtladungsverfahren. Es ist eine Technologie, die Drehmoment und Leistung von Ottomotoren erhöht, diese zugleich sparsamer macht und bessere Abgaswerte ermöglicht. Der Kraftstoff wird bei FSI- Motoren direkt in den Verbrennungsraum gespritzt. Der Motor wird entdrosselt, Wärmeverlust und Kraftstoffverbrauch werden reduziert und das Fahrzeug wird leistungsstärker.

G:

GPS:
Global Positioning System (GPS) heißt im Deutschen Globales Positionierungs-System und dient zur erdunabhängigen Bestimmung des eigenen Standortes. Satelliten senden kodierte Funksignale aus, die mit Antennen empfangen werden können. GPS-Navigationsgeräte können durch die Messung der Schnittpunkte von vier oder mehr Satellitensignalen die Position auf wenige Meter genau bestimmen.

GRA:
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) ist ein elektronisches Instrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit. Die GRA speichert und behält das gewählte Tempo auf Wunsch des Fahrers so lange, bis er sie deaktiviert. Der Fahrer kann jederzeit die Geschwindigkeit um einen bestimmten Wert erhöhen oder vermindern und auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Durch Bremsen, Kuppeln oder eine Betätigung des Aus-Knopfes wird die GRA deaktiviert.

GTI:
GTI steht für Gran Turismo Injektion oder Grand Touring Injection und wird seit den 70er Jahren bei Volkswagen für stark motorisierte Modelle verwendet. GTI ist in den USA und in Deutschland eine eingetragene Marke. Dennoch bringen auch andere Hersteller als VW Autos mit dem Namenszug GTI auf den Markt, in Deutschland aber unter leicht verändertem Namen.

H:

HBA:
Hydraulischer Bremsassistent ist ein von Volkswagen entwickeltes System, das den Fahrer bei einer starken Bremsung unterstützt. Wenn der Fahrer sehr schnell und stark das Bremspedal betätigt, erkennt HBA den Wunsch nach einer Vollbremsung und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich so lange, wie der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Der Bremsweg kann mit HBA stark verkürzt werden. Andere Hersteller bieten ähnliche Systeme an.

Hubraum:
Der Hubraum eines Fahrzeuges berechnet sich aus dem Rauminhalt eines Zylinders, der vom oberen Teil der Zylinderkopfinnenseite bis zum unteren Umdrehpunkt des Kolbens reicht, mal der Zylinder-Anzahl. Die Hubraumangabe im Kfz-Schein bezieht sich auf den gesamten Motorhubraum. Dieser ist für die maximale Leistungsabgabe bedeutend. Es besteht aber keine lineare Abhängigkeit vom Hubraum zur Leistung, weil noch weitere Komponenten für die Leistung eine Rolle spielen.

Hybridtechnologie:
Hybridtechnologie bezeichnet eine Technik, die die Motoren der Fahrzeuge mit zwei verschiedenen Kraftstoffen (meist Gas und Benzin) nutzbar macht beziehungsweise die mit zwei Energiequellen (Benzin und Elektrizität) betrieben werden können. Hybridantrieb gilt als effizient und umweltverträglich und wird zum Beispiel bei Volkswagen unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies eingesetzt.

I:

Infotainment-System:
Infotainment ist die Kombination von Information und Unterhaltung. Im Fahrzeugbereich bezeichnet es ein System von Komponenten, dass verschiedene Funktionen in den Bereichen Sicherheit und Komfort bündelt, zum Beispiel Navigation, Kommunikation, Multimedia und Fahrerassistenzsysteme.

Innenraumüberwachung:
Die Innenraumüberwachung ist ein zusätzlicher Bestandteil von Diebstahlwarnanlagen in Fahrzeugen. Dabei wird der Innenraum in der Regel per Ultraschall überwacht. Bei entsprechenden Bewegungen gibt es ein Signal an die Diebstahlwarnanlage, die dann reagiert.

Isofix-System:
Isofix ist ein genormtes Befestigungssystem für Kindersitze in Autos. Beim Isofix-System rasten die Befestigungselemente des Kindersitzes direkt in die Halter ein. Zwei Metallzangen schnappen dabei in Metallösen zwischen Rücksitzpolster und Lehne. Die Gefahr einer falschen Montage ist fast ausgeschlossen. Isofix bietet ein hohes Maß an Sicherheit, da die Ösen direkt mit der Karosserie verschweißt sind.

J:

Jetronic:
Jetronic bezeichnet die Benzineinspritzung von Bosch. 1951 begann Bosch mit der Fertigung von Benzin-Einspritzpumpen für Zweitaktmotoren. 1954 war Serienstart der Einspritzpumpen für Viertaktmotoren. Danach entwickelten sich die Einspritzanlagen stetig und schnell weiter. 1967 stellte Bosch die Serienfertigung einer elektronisch geregelten Benzineinspritzung (D-Jetronic) her.

K:

Katalysator:
Ein Katalysator in Fahrzeugen sorgt dafür, dass gefährliche Substanzen für uns und unsere Umwelt in weniger gefährliche umgewandelt werden. In Verbrennungsmotoren wird das Luft-Benzin-Gemisch grundsätzlich nicht perfekt verbrannt. Es entstehen neben Wasser und Kohlendioxid auch gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid sowie Kohlenwasserstoffe und Stickoxide. Der Katalysator reduziert die Emission dieser Stoffe und wandelt sie in ungiftige Gase um. Daher stammt auch der Name Dreiwege-Katalysator.

Keyles-Go:
Beim Keyless-Go (deutsch: schlüsselloses Fahren) gibt es anstatt eines Fahrzeugschlüssels eine Chipkarte, die Signale mit dem Auto austauscht. Sobald sich der Fahrer dem Auto nähert oder einen Türgriff berührt, öffnet der Wagen. Zum Starten des Autos wird mit Keyless-Go einfach ein Taster oder Starterknopf gedrückt. Das Prinzip des Keyless-Go nutzen inzwischen viele Hersteller unter unterschiedlichen Produktnamen (bei Volkswagen heißt es zum Beispiel Keyless Access).

Kraftstoffstrategie:
Einige Auto-Konzerne forschen seit einigen Jahren im Bereich alternativer Kraftstoffe mit dem Ziel fossile Energieressourcen durch erneuerbare, regenerative Energien zu ersetzen. Volkswagen hat zusammen mit der Mineralölindustrie bereits zwei zukunftsweisende Kraftstoffe in der praktischen Erprobung (SunFuel und SynFuel). Langfristig wird auch an Wasserstoffantrieben mittels Brennstoffzellen geforscht.

L:

Leaving-Home-Funktion (Coming-Home-Funktion):
Bei manchen Fahrzeugen schalten sich Abblendlicht, Leuchten in den Außenspiegeln, das Schlusslicht der Heckleuchten und/oder die Kennzeichenbeleuchtung nach dem Öffnen des Fahrzeuges per Fernbedienung ein. Dies erleichtert zum Beispiel den Weg von der Haustür zum Auto. Als Coming-Home-Funktion bezeichnen manche Autohersteller eine Funktion, durch die nach dem Verlassen des Autos die Beleuchtungen noch eine gewisse Zeit nachleuchten und sich automatisch abschalten.

LPG:
BiFuel-Fahrzeuge von Volkswagen sind zusätzlich zum Benzinantrieb mit einem Autogasantrieb (LPG) ausgestattet. Der Motor ermöglicht mit beiden Kraftstoffen eine effizientere Verbrennung und ein gleichwertiges Fahrverhalten. BiFuel-Autos stoßen im Vergleich zu normalen Benzinern weniger CO2 aus.

Luftfederung:
Bei der Luftfederung ersetzen Gummibälge, die mit einem Kompressor aufgepumpt werden, die sonst übliche Stahlfederung. Die Luftfedersysteme werden elektronisch gesteuert: Der Druck in den Luftfederbeinen passt sich den jeweiligen Fahrzeugzuständen (mit oder ohne Ladung) an. Es gibt manuelle oder automatische Niveauregulierungen, je nach Hersteller.

M:

Motorbremse:
Bei Lkw und Nutzfahrzeugen wird die Motorbremse zur Unterstützung der pneumatischen Bremsanlage eingesetzt. Durch einen Regler wird die Auspuffleitung geschlossen. Dadurch entsteht in den Zylindern ein Gegendruck mit einer Bremswirkung auf den Motor. Zudem wird bei Betätigen der Motorbremse die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.

Motormanagement:
Das elektronische Motormanagement koordiniert alle Parameter, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit möglichst geringen Emissionen zu gewährleisten. Geregelt wird es unter Berücksichtigung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffart und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle Informationen verarbeitet und daraus Steuersignale für die einzelnen Komponenten ermittelt. Gesteuert werden zum Beispiel Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung oder Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom normalen Betrieb werden Informationen gespeichert, die beim nächsten Werkstattbesuch entsprechend bearbeitet werden können.

Multi-Fuel:
Mit Multi-Fuel kann ein Fahrzeug vorzugsweise mit Alkoholkraftstoff, Benzin und beliebigen Mischungen dieser Kraftstoffe betreiben werden. MultiFuel ist auch die Produktmarke für VW-Fahrzeuge, die mit Ethanol betrieben werden können. Sie ist erst in wenigen Ländern verfügbar und gehört zu den effizienten und umweltverträglichen Produkten, die VW unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies bündelt.

N:

Nachhaltigkeit:
Nachhaltigkeit bezeichnet Maßnahmen zu Sicherung und zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Nachhaltigkeit ist in vielen Lebensbereichen und Technologien in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, weil das Bewusstsein für die Umwelt stetig zunimmt. Natürlich betrifft nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren auch den Fahrzeugbau. So lassen sich Lärm und Emissionen beispielsweise bereits in der Planung und mit modernen Technologien bekämpfen. So beginnt im Fahrzeugbau der Umweltschutz bereits bei der Planung neuer Fahrzeuge und Fertigungsanlagen und geht hin bis zum Recycling eingesetzter Stoffe. Durch sparsame und intelligente Nutzung kann auch der Fahrer einen wirkungsvollen, nachhaltigen Beitrag leisten.

Navigationssystem:
Navigationssysteme sind elektronische Geräte, die dabei helfen, ein definiertes Ziel zu finden. Es besteht aus folgenden Elementen: GPS-Antenne, Navigationsrechner und Display. Manche Systeme sind in das Autoradio integriert, andere sind selbständig und mobil. Mit der Hilfe des GPS wird der Standort des Fahrzeuges bis auf wenige Meter genau bestimmt. Der Zielort wird dem Fahrer akustisch über eine Ansage und optisch über ein Display angezeigt.

Nockenwelle:
Die Nockenwelle befindet sich meistens im Zylinderkopf, nur selten im Motorblock. Sie dient der Motorsteuerung, indem sie Reihenfolge und Zeitpunkt der Öffnungen und Schließungen der Ein- und Auslass-Ventile steuert.

Nutzfahrzeuge:
Nutzfahrzeuge dienen dem gewerblichen Personentransport (z. B. Busse) oder dem Transport von Gütern (Lkw). Ebenfalls zu den Nutzfahrzeugen zählen nicht motorisierte Formen wie Sattelauflieger oder Anhänger.

O:

Offroad:
Offroad heißt übersetzt „abseits der Straße“, „Gelände“ und steht im Automobil-Bereich als Zusatz vor anderen Begriffen. So sind beispielsweise Offroad-Fahrzeuge Geländewagen und Offroad-Reifen Geländereifen.

Oktanzahl:
Die Oktanzahl gibt die Klopffestigkeit von Ottokraftstoffen an. Die unkontrollierte Verbrennung mit möglichen Folgeschäden für den Motor wird als Klopfen bezeichnet. Klopfen entsteht, wenn die Oktanzahl für die Brennraumtemperaturen zu niedrig ist. Ein Klopfsensor verhindert diesen Effekt, indem er den Zündzeitpunkt anpasst. Maßeinheit für die Klopffestigkeit und somit für die Oktanzahl ist die Research-Oktanzahl (ROZ). Für die verschiedenen Kraftstoffe gibt es vorgeschriebene Mindest-Oktanzahlen.

Ottomotor:
Der deutsche Ingenieur Nikolaus August Otto konstruierte 1876 den weltweit ersten Viertaktmotor, es war ein stationärer Einzylinder-Motor. Bereits 1861 hatte er das Prinzip des Viertaktmotors erfunden. Beim Ottomotor mischen sich Luft und Kraftstoff außerhalb des Zylinders. Eine Zündkerze sorgt für die Verbrennung. Im Gegensatz dazu findet die Mischung beim Benzin-Direkteinspritzer und beim Diesel im Brennraum statt. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch verbrennt beim Diesel durch Selbstzündung.

P:

Passive Sicherheit:
Unter passiver Sicherheit werden alle Maßnahmen und Bauteile an Fahrzeugen zusammengefasst, die die Fahrzeuginsassen, aber auch andere Verkehrsteilnehmer vor Verletzungen schützen beziehungsweise Verletzungsgefahren minimieren. Zu diesen Maßnahmen und Bauteilen gehören die „verformungssteife“ Fahrgastzellen, Sicherheitskarosserie, Verformungszonen, Gurtsysteme sowie Airbags. Zusammen mit den aktiven Sicherheits-Systemen (Fahrerassistenzsysteme wie ESP, Bremsassistent oder Front- und Side-Assist) sollen Fahrzeuginsassen und andere Verkehrsteilnehmer optimal geschützt werden.

Park-Assistent:
Park-Assistenten oder auch Parklenk-Assistenten steuern Autos automatisch in Längs- und Querparklücken. Das System führt selbständig die optimalen Lenk-Bewegungen aus, um auf einer Ideallinie rückwärts einzuparken. Der Fahrer muss nur Gas geben und bremsen und kann den Assistenten jederzeit übersteuern.

Partikelfilter:
Dieselpartikelfilter oder Russpartikelfilter reduzieren die im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel, die gesundheitsgefährdend sind. Es gibt zwei unterschiedliche Funktionstypen: die Wandstromfilter, hier wird das Abgas im Partikelfilter durch eine poröse Wand geführt und die Durchflussfilter, bei denen das Abgas an der inneren Oberfläche des Partikelfilters entlang fließt.

Q:

Quensch-Effekt:
Bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoff in Motoren bleiben unterschiedlich hohe Konzentrationen von nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen im Abgas zurück. Sie stammen aus Bereichen der Brennkammer, die nicht komplett von der Flamme erfasst werden. Beim Ottomotor ist das in der Nähe der Wand, weil die Flamme Wärme an die Wand abgibt und die Brenngeschwindigkeit somit reduziert wird. Auch in der Nähe der Zylinderkopfdichtung erlischt die Flamme. Dies wird Quensch-Effekt genannt. Um ihn zu mindern, müssen Brennkammern möglichst robust und kompakt gebaut sein.

R:

Raddrehzahlsensor:
Raddrehzahlsensoren messen die Drehzahl der Räder und senden Signale aus, die für ganz unterschiedliche Funktionen im Fahrzeug wichtig sind. So hängen die Wirkungsweisen von Antiblockiersystemen ebenso von den übermittelten Signalen der Sensoren ab wie die Antriebsschlupfregelung, elektronische Stabilisierungsprogramme oder das Navigationsgerät.

Recycling:
Recycling bezeichnet die Rückführung von Rohstoffen in den Materialkreislauf, um sie für neue Produkte wiederverwerten zu können. Recycling dient dem Umweltschutz und der Wirtschaftlichkeit – beides ist auch im Fahrzeugbau immer wichtiger geworden. Hier wird inzwischen bereits bei der Planung und Konstruktion darauf geachtet, möglichst viel vom gesamten Fahrzeug wiederverwerten zu können.

Rekuperation:
Rekuperation bedeutet Rückgewinnung von elektrischer Energie beim Bremsen. Sie
hilft, die beim Fahren eingesetzte Energie möglichst optimal zu nutzen. Immer wenn der Fahrer vom Gas geht oder bremst wird die Spannung der Lichtmaschine angehoben und zum Nachladen der Fahrzeug-Batterie genutzt. Das entlastet den Motor und senkt den Verbrauch. Bei Volkswagen ist die Rekuperation Bestandteil einer Reihe von effizienten und umweltverträglichen Technologien, die unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies gebündelt werden.

Rückhaltesystem:
Rückhaltesysteme sollen das Verletzungsrisiko für die Insassen in der Fahrgastzelle minimieren. In erster Linie zählt dazu der Gurtstraffer, der dafür sorgt, dass bei einer Kollision der Gurt deutlich enger anliegt. Zudem zählen Airbags, die Sicherheitslenksäule sowie richtig eingestellte Sitze und Kopfstützen zu einem effektiven Rückhaltesystem.

S:

Skoda:
Skoda Auto ist ein tschechischer Automobilhersteller, der bereits 1895 gegründet wurde und damit zu den ältesten Unternehmen der Branche gehört. Seit 1991 gehört Skoda zur Volkswagen AG. 2009 wurden fast 700.000 Autos ausgeliefert.

Start-Stopp-System:
Das Start-Stopp-System ist ein automatisch arbeitendes System zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen. Es wird bei Modellen verschiedener Hersteller serienmäßig eingesetzt. Das System schaltet den Motor bei Stillstand automatisch ab. Der Motor läuft also nur, wenn er wirklich gebraucht wird. Der Fahrer fährt an eine rote Ampel und wartet bis zum Stillstand. Anschließend schaltet er in den Leerlauf und nimmt den Fuß von der Kupplung. So wird der Motor umgehend abgestellt. Sobald die Ampel wieder gelb wird, tritt der Fahrer die Kupplung und der Motor startet. Das Start-Stopp-System gehört zu den Technologien, die Volkswagen unter der Dachmarke BlueMotionTechnologies bündelt.

SunFuel®:
SunFuel® ist ein reiner, synthetisch hergestellter Kraftstoff in Dieselqualität. Er entsteht aus Biomasse (biogener Abfall wie Wald- und Industrieholz ebenso sein wie Biomüll, tierische Abfallprodukte oder auch speziell angebaute Gewächse). Diese Biomasse steht in keiner Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung. Die Kraftstoffe werden vom Anteilseigner Volkswagen unter den Namen SunFuel® vertrieben. Anteilseigner DaimlerChrysler verwendet die Bezeichnung Biotrol.

SunGas®:
SunGas® wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und gleicht Erdgas in hoher Qualität. Der sehr effiziente Treibstoff ist umwelt- und verbraucherfreundlich. Er ist fast CO2-neutral und verbrennt sehr sauber. SunGas® kann an Biogastankstellen getankt oder über die Einspeisung ins Erdgasnetz allen Erdgasfahrzeugen verfügbar gemacht werden.

Suzuki:
Suzuki ist ein japanischer Hersteller von Autos, Motorrädern und Außenbordmotoren. Nach Honda ist er der größte Motorrad-Exporteur weltweit. Volkswagen hat einen Anteil an Suzuki erworben, im Gegenzug kaufte Suzuki Aktien der VW AG.

SynFuel:
SynFuel ist ein synthetischer Dieselkraftstoff aus Erdgas und wurde bereits in einem gemeinsamen Versuch von Shell und Volkswagen erfolgreich getestet. SynFuel ist schwefel- und aromatenfrei und kann deshalb in Zukunft für für niedrige Schadstoffemissionen stehen. Die Versuche ergaben eine Reduzierung des Schadstoffgehalts im Abgas um bis zu 50 Prozent gegenüber „normalem“ Dieselkraftstoff. SynFuel kann in Dieselmotoren eingesetzt werden oder mit herkömmlichem Diesel gemischt werden.

T:

TDI:
TDI steht für Turbodiesel-Direkteinspritzer. Moderne Diesel-Fahrzeuge nach TDI-Bauart verzichten auf die früher übliche Vorkammer und spritzen Diesel zur Verbrennung direkt in die Zylinder ein. Kennzeichen von TDI-Motoren sind Sparsamkeit, niedrige Emissionen, hohe Durchzugskraft und sehr gute Leistungsausbeute. TDI ist in vielen Ländern ein eingetragenes Markenzeichen der Volkswagen AG.

TSI:
TSI steht für Twincharged oder Turbocharged Stratified Injection und ist eine Markenbezeichnung für eine Motorentechnik von Volkswagen. TSI bezeichnet direkteinspritzende, aufgeladene Ottomotoren. Die innovativen TSI-Motoren verbinden positive Eigenschaften von direkteinspritzenden Diesel- und Ottomotoren und maximales Fahrerlebnis. Die TSI-Motoren zeichnen niedrigen Verbrauch, hohes Durchzugsvermögen und ein hohes Drehmoment auch bei niedrigen Drehzahlen aus.

TSI EcoFuel:
TSI EcoFuel bezeichnet bei Volkswagen die Kombination eines serienmäßigen Erdgasantriebs mit der innovativen Twincharger-Technologie (TSI). Die TSI-EcoFuel-Motoren können mit mit Erdgas oder mit Benzin fahren. Um das gesamte Potential von Erdgas als Kraftstoff auszunutzen, werden die Motoren für den Erdgasbetrieb optimal angepasst.

Turbolader:
Der Abgasturbolader, kurz Turbo, ist ein Aggregat zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren. Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase. So lassen sich durch Abgasturbolader im Vergleich zu Saugmotoren (bei gleichem Hubraum) Leistung, Drehmoment und Wirkungsgrad steigern. Zudem lässt sich Energie sparen und Emission vermindern.

U:

Umweltschutz:
Umweltschutz ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden – in allen Lebensbereichen, so natürlich auch in der Automobilbranche und speziell beim Fahrzeugbau. Jeder Autokäufer und Autofahrer kann seinen Beitrag leisten: bei der Wahl eines möglichst wenig umweltschädigendem Fahrzeug und beim spritsparenden Fahren selbst. Biodiesel, Pflanzenöl, Erdgas, Flüssiggas – neben Benzin und Diesel stehen heutzutage neue Kraftstoffe zur Wahl und versprechen umweltfreundliches Autofahren. Zudem sind die neuesten Motorengenerationen teilweise recht sparsam. Umweltschutz rund um das Automobil umfasst alle Maßnahmen zu Sicherung und zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Vorsorgender Umweltschutz im Fahrzeugbau verhindert das Entstehen negativer Einflüsse wie Lärm und Emissionen dank vorausschauender Planung und/oder neuer Technologien. Nachsorgender Umweltschutz vermeidet die zu starke negative Wirkung existierender Potenziale (z. B. Abwasserbehandlung, Katalysator, Schalldämmung). Im Automobilbau beginnt Umweltschutz bei der Planung und dem Bau von Fahrzeugen und Fertigungsanlagen und geht bis zur Verwertung und Recycling der eingesetzten Stoffe.

Untersetzungsstufe:
Eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei Getrieben wird Offroad-Modus genannt. Bei starken Steigungen oder in unwegsamem Gelände erleichtert sie das Fahren.

Untersteuern/Übersteuern:
Untersteuern frontgetriebenen Autos passiert schnell, wenn man sich in Grenzbereichen bewegt: In (zu) schnell angefahrenen Kurven schiebt der Wagen über die eingeschlagenen Vorderräder geradeaus zum Kurvenrand. Das Gegenteil davon ist das Übersteuern. Hierbei bricht das Auto mit dem Heck aus und dreht sich im extremen Fall. Untersteuern heißt also zu wenig Kurvenradius, Übersteuern zu viel Kurvenradius.

V:

Verteilergetriebe:
Ein Verteilergetriebe verteilt das vom Motor beziehungsweise Getriebe erhaltene Drehmoment an die Achsen und somit an die Räder. Verteilergetriebe werden beispielsweise bei Allradfahrzeugen oder mehrachsigen Fahrzeugen eingesetzt.

Viertaktmotor:
Das Prinzip des Viertaktmotors wurde 1862 von dem Franzosen Beau de Rochas entdeckt und beschrieben. Der deutsche Ingenieur Nikolaus August Otto konstruierte dann 1876 den weltweit ersten Viertaktmotor. Er läuft grundsätzlich nach folgendem Prinzip: Zunächst wird das Benzin-Luft-Gemisch in den Verbrennungsraum angesaugt (Ansaugtakt). Dann erwärmt die Verdichtung das Gemisch und bereitet es für die Verbrennung vor (Verdichtungstakt). Das Gemisch wird nun durch Funken entzündet. Die Verbrennung erzeugt Energie (Druck durch Ausdehnung. Dies ist der Arbeitstakt. Zuletzt wird das verbrannte Gas aus dem Zylinder geschoben (Auspufftakt).

VW:
Die Volkswagen AG mit Sitz in Wolfsburg ist die Muttergesellschaft des Volkswagen-Konzerns. Zum Konzern gehören die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania. Er ist der größte Automobilhersteller Europas und weltweit die Nummer drei hinter der Toyota Gruppe und General Motors.

VW Nutzfahrzeuge:
Die Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge trägt innerhalb der Volkswagen AG als eigene Marke die Verantwortung für die Produktion von Nutzfahrzeugen. Die Modellpalette umfasst vor allem Kleintransporter.

W:

W-Motor:
Ein W-Motor ist ein Hubkolbenmotor mit drei Zylinderreihen, die „w“-förmig angeordnet sind. Ähnlich dem V-Motor können so bei gleicher Motorbaulänge mehr Zylinder untergebracht werden. Bei Volkswagen steht der W-Motor aus vier Zylinderreihen mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln und ist im Prinzip ein Doppel-V-Motor. W-Motoren sind kompakt gebaut, wodurch Material und Gewicht eingespart wird.

Wärmeschutzverglasung:
Eine Dämmverglasung sorgt in Fahrzeugen für ein angenehmeres Innenraumklima. Sie ist wärmedämmend und infrarotreflektierend. Bei hoher Sonneneinstrahlung reduziert sie das Aufheizen des Innenraumes. Positiver Nebeneffekt: Wird eine Klimaanlage eingesetzt, reduziert sich der Kraftstoffverbrauch, weil weniger Energie für die Kühlung gebraucht wird.

Wegfahrsperre:
Die Wegfahrsperre ist ein Bestandteil des Diebstahlschutzes von Fahrzeugen. Das elektronische Steuergerät blockiert Zünd- und Kraftstoffsystem. Nur wenn der Zündschlüssel mit einem individuell codierten Chip (Transponder) benutzt wird, kann man den Motor starten. Eine 100-prozentige Diebstahlsicherung kann allerdings System garantieren.

X:

XDS:
XDS ist eine elektronische Differenzialsperre, die die bekannten EDS-Funktionen erweitert. XDS reagiert nicht auf den Antriebsschlupf, sondern auf die Entlastung des kurveninneren Vorderrads bei schnellen Kurvenfahrten. Es gibt entsprechenden Druck auf das Rad, um ein Durchdrehen zu verhindern

Xenon-Licht:
Xenon-Scheinwerfer haben Vorteile gegenüber den herkömmlichen Halogen-Produkten. Lichtquelle ist eine Gasentladungslampe. Das Lichtspektrum ist auch bei Nachtfahrten tageslichtähnlich und somit sicherer, die Reichweite ist größer und die Seitenausleuchtung verbessert. Der Energieverbrauch ist niedriger und die Haltbarkeit wesentlich höher. Dafür ist Xenon-Licht in der Anschaffung teurer.

Y:

Youngtimer/Oldtimer:
Es gibt keine verbindliche, einheitliche Sprachregelung, ab wann ein älteres Fahrzeug noch ein Youngtimer oder bereits ein Oldtimer ist. In Deutschland gelten Autos mit einem Baujahr ab dem 1. Januar 1961 bis zum Erreichen von 30 Jahren als Youngtimer. Autos, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, gelten als Oldtimer.

Z:

Zentralverriegelung:
Die Zentralverriegelung gehört seit mehreren Jahren zur Standardausstattung von Neuwagen. Sie öffnet und schließt Türen, Gepäckraum und Tankkappe. Häufig gibt es einen Zusatz-Ausgang für Fensterheber und Standheizung. Mit einer Funkfernbedienung lässt sich das Fahrzeug aus einer Entfernung von rund 20 Metern öffnen und schließen.

Zylinderkopf:
Der Zylinderkopf sitzt auf dem Motorblock. Er besteht aus Ansaug- und Auslasskanälen, Ventilen, Hydrostößel oder Kipphebel sowie je nach Bauweise ein oder zwei Nockenwellen. Zwischen Zylinderkopf und Motorblock sitzt die Zylinderkopfdichtung.

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